Das Screen Sharing bezeichnet eine Methode, bei der man seinen Bildschirm mit anderen Personen teilen kann – aber die alleinige Kontrolle darüber behält. Es handelt sich also nicht um eine Fernwartung, sondern um eine Präsentation des eigenen Monitors übers Internet. GIGA zeigt euch, wie ihr das machen könnt.

 

Skype

Facts 

Beim Screen Sharing kann jeder innerhalb einer ausgewählten Gruppe euren Bildschirm sehen, während ihr darauf beispielsweise eine Präsentation zeigt. In der Regel ermöglichen die Tools, mit denen ihr euren Bildschirm teilt, auch eine Audioübertragung, sodass die Teilnehmer eure Vorführung sehen und hören können. Dafür gibt es eine ganze Reihe sehr praktischer Tools, von denen viele sogar kostenlos sind.

Mit Google-Hangouts sind komfortable Video-Meetings möglich:

Google Hangouts

Screen Sharing bei Skype & Hangouts

Gerade in Videokonferenzen ist ein Screen Sharing oft nötig. In der Regel will der „Veranstalter“ der Konferenz seinen Bildschirm teilen, um allen Teilnehmern Informationen zu zeigen. Aus diesem Grund haben solche Anwendungen in der Regel auch einen solchen Modus.

Bei Skype nennt sich das Screen Sharing „Bildschirmübertragung“ und ist schnell zu finden:

  1. Startet Skype und ruft eure Gesprächspartner an.
  2. Sobald den Bildschirm teilen wollt, klickt ihr oben im Menü „Anruf“ auf „Bildschirmübertragung“.

Jetzt kann euer Gesprächspartner den Bildschirm sehen, den ihr mit ihm teilt. Er hat keinen Zugriff darauf und kann die Maus nicht steuern. Wenn ihr den Bildschirm nicht mehr teilen wollt, klickt im Menü „Anruf“ auf „Bildschirmübertragung beenden“.

Auch bei Google-Hangouts ist das Screen Sharing eine Sache weniger Klicks:

  1. Klickt in einer Hangouts-Unterhaltung auf die 3 Punkte rechts oben im Bildschirm und öffnet das Menü.
  2. Wählt nun im Menü „Bildschirm freigeben“. Solltet ihr mehrere Monitore haben, könnt ihr aussuchen, welcher angezeigt wird.

Auch hier steuert ihr alle Aktionen und die anderen können euren Bildschirm nur sehen.

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Bildschirm teilen bei AnyDesk & TeamViewer

Programme beziehungsweise Apps wie AnyDesk oder TeamViewer sind normalerweise zur Fernsteuerung entfernter Rechner gedacht. Hier wird der Bildschirm geteilt, aber die andere Seite kann auch gleich darauf zugreifen. Doch wenn das nicht gewünscht ist, könnt ihr die Programme auch in einen reinen Screen-Sharing-Modus schalten.

Screen Sharing mit AnyDesk:

  1. Ihr startet AnyDesk auf eurem Rechner und der andere startet ebenfalls AnyDesk auf dem PC, Smartphone oder Tablet.
  2. Nun gebt ihr dem anderen eure Verbindungsnummer, die beim Start angezeigt wird.
  3. Sobald die Gegenseite diese Nummer in seinem AnyDesk eingetippt hat, bekommt ihr eine Verbindungsanfrage.
  4. Jetzt kommt der wichtige Teil: Ihr müsst die Berechtigungen des Teilnehmers einschränken, bevor ihr sie Anfrage annehmt. Entfernt dort bei den Icons alle blauen Markierungen außer „Darf Ton Hören“.

Jetzt bekommt der andere euren Bildschirm zu sehen, kann auch eure Worte hören, aber selbst nicht eingreifen.

TeamViewer bietet euch sogar einen echten „Meeting-Modus“, in dem ihr den Bildschirm teilen könnt:

  1. Dazu startet ihr TeamViewer auf dem Rechner und wählt dann links im MenüMeeting“.
  2. Anschließend klickt ihr rechts im Fenster auf „Präsentation“.
  3. Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster, in dem ihr die aktuelle „Meeting-ID“ seht und verschiedene Einstellungen machen könnt, die sich auch darauf beziehen, wie ihr den Bildschirm teilen könnt.
  4. Ihr habt nun die Möglichkeit, Kontakte über E-Mails oder auf anderen wegen zu diesem Meeting einzuladen.

Sobald ihr das Meeting schließt, werden alle Teilnehmer automatisch ausgeloggt. Während der Präsentation kann niemand euren Bildschirm steuern.

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