Auf der Games Developers Conference 2018 sprach Mike Rose von Entwickler Rage Squid über die Schwierigkeiten, die Spieleentwickler auf der Plattform Steam erfahren müssen. Demnach würden die meisten mit ihren Spielen kaum Geld verdienen. 

 

Steam

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Steam ist die wohl beliebteste Plattform, wenn es um Spiele geht. Millionen Spieler loggen sich täglich ein und kaufen, zocken und sammeln, was das Zeug hält. Doch auf der anderen Seite ist es nicht immer so leicht, wie Entwickler Mike Rose verrät. Der Indie-Entwickler sprach auf der GDC 2018 darüber (via PCGamer), dass viele Entwickler nicht einmal den Mindestlohn der USA verdienen.

Die erfolgreichsten Steam-Spiele

Hier ist das Problem. Im Februar sind circa 850 Spiele auf Steam an den Start gegangen. Das sind etwa 40 Spiele pro Tag. Von diesem haben etwa 82 Prozent nicht einmal den Mindestlohn erreicht. Was ich damit meine, ist, dass von dem Geld, das diese Spiele auf Steam eingenommen haben, kein einziger Entwickler den Mindestlohn der USA erhalten hat.

Noch ein bisschen Kleingeld übrig? Dann gibt es hier die „Schnäppchen“ von Steam!

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Die teuersten Sachen, die du auf Steam kaufen kannst

Grund dafür wäre die enorme Auswahl, die Steam zur Verfügung steht. Der User hat eine gigantische Anzahl von Spielen, die dank Steam Direkt und früher Greenlight immer weiter ansteigt. Jedoch sieht Rose das Problem nicht direkt bei Steam und somit Valve. Egal, wie das Unternehmen es macht, es würde immer gemeckert werden. So war es wohl auch schon, als die Plattform für kleine Entwickler noch geschlossen war. Videospielentwickler müssten sich immer eine Alternative im Hinterkopf behalten, falls ihr Spiel nicht durch die Decke geht.