The Dark Pictures - Man of Medan: So gruselig wird es wirklich

Daniel Kirschey

Until Dawn war ein Überraschungserfolg. Jetzt ist Suppermassive Games zurück. Doch statt einer neuen großen Geschichte versucht sich der Entwickler an vielen kleinen. Die sollen es aber ebenso in sich haben, wie zuvor Until Dawn.

The Dark Pictures: Man of Medan – Ankündigungstrailer.

Horror ist beliebt wie eh und je. Als auf der gamescom 2018 die Anthologie The Dark Pictures angekündigt wurde, ist es einigen Horror-Fans wohl wieder wohlig flau in der Magengegend geworden. Der Entwickler Supermassive Games hatte schon mit Until Dawn bewiesen, dass es möglich ist, ein filmisches Horrorspiel zu erschaffen, das es Spielern erlaubt, selbst mitzuentscheiden, wer stirbt und wer lebt. Wir haben Tom Heaton, Game Director von Supermassive, zu den neuen Spielen einfach mal ausgefragt.

Warum Episoden?

Auch in den einzelnen The Dark Pictures-Geschichten stehen wieder genau diese Spiel-Elemente im Fokus. Doch warum diesmal in Episodenform, statt einem großen Spiel? Der Grund liegt darin, so erklärt Heaton, dass es ihnen durch die Episodenform möglich ist, verschiedene Horror-Genres zu erkunden, mit diesen Untergenres zu spielen und den Spielern komplette Erfahrungen in diesen zu geben. Zombies, von Geistern heimgesuchte Häuser oder eben ein verfluchtes Schiff wie in Man of Medan

Jedes Spiel ist komplett anders, mit anderer Geschichte, anderem Setting, anderen Charakteren – momentan arbeiten sie an drei Episoden. Es dauert sehr lange, die einzelnen Handlung, die Geschichten zu schreiben, dass sie sehr gut sind und dann in die Entwicklung kommen, führt Heaton weiter aus.

Die Medan und verästelte Handlung

Um was geht es also in Man of Medan? Die Geschichte um Medan ist übrigens nicht den Entwicklern eingefallen. Sie beziehen sich mit dem Schiff auf die SS Ourang Medan, die angeblich irgendwann um 1947 herum als Geisterschiff gefunden wurde. Alle Passagiere an Bord waren tot – anscheinen aus Angst gestorben.

Wie schon in Until Dawn gibt es mehrere Charaktere, in The Man of Medan sind es fünf, und alle können sterben oder überleben – die Geschichte wird trotzdem immer zu Ende erzählt. „Es ist eine extrem verästelte Erzählung, wir haben das sogar weiter getrieben als noch in Until Dawn. Es verästelt sich früher und mehr. Manchmal ändert sich die Geschichte komplett, je nachdem wer lebt oder stirbt.“ Das bedeutet auch, dass der Wiederspielwert hoch ist.

Dabei geht es in The Dark Pictures weniger um Gore und Splatter, sondern mehr um die Spannung. Das heißt jedoch nicht, dass es nichts Blutiges zu sehen geben wird. “Wir haben einige merkwürdige Meetings„, erzählt Heaton lachend, „in denen sitzen Leute herum und schlagen grausame Arten zu sterben vor. So etwas wirst du auch in The Dark Pictures sehen. Denn es geht hauptsächlich darum Spannung und Terror aufzubauen.“ Er fügt noch grinsend hinzu:  „Ja, wir machen Jump Scares und zeigen grausame Dinge.“

Gerade Lust auf ein Horrorspiel bekommen? wir schlagen dir hier das perfekte vor:

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Wir sagen dir, welches Horror-Spiel für dich am besten ist.

Bist du auch schon genauso gespannt wie wir? Until Dawn war ein gutes Spiel. Mit The Dark Picture können Supermassive nochmal zeigen, was sie so drauf haben. Wirst du auch die Episoden spielen oder lässt du die diesmal aus? Schreib uns in die Kommentare.

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