Fotos verkaufen - An wen und wie viel Ihr dafür bekommen könnt

Jonas Wekenborg 2

Ihr haltet euch für passable Fotografen und wollt gerne mit euren Schnappschüssen oder Profifotografien Geld verdienen? Wir zeigen euch, wie man Fotos verkaufen kann und wie man online damit verdient.

Fotos verkaufen - An wen und wie viel Ihr dafür bekommen könnt

Pro Stunde entstehen allein in Deutschland mehr als 1.000 Fotos, das ergab eine Schätzung des Photoindustrie-Verbandes. Darunter befinden sich natürlich eine ganze Menge Fotos, die lediglich für den Fotografierenden selbst und vielleicht das Model von Wert sind – einem persönlichen nämlich – aber auch die Auftragsarbeiten von Profis.

Microstock-Agenturen nennt man die Onlinehandel, die euch eure Foto für ein kleines Geld abnehmen können und diese dann an Interessenten weiterverkaufen. Dabei gibt es allerdings verschiedene Anforderungen zu beachten.

Fotos verkaufen: Aber an wen?

Ihr wollt mehr als nur ein paar Cent an euren Fotos verdienen? Dann solltet ihr euch gehörig ins Zeug legen und Motive abknipsen, die nicht so stark umkämpft sind. Mit dem richtigen Foto könnt ihr nämlich schon einiges verdienen.

Aber an wen soll man denn eigentlich die Fotos verkaufen? Wir stellen euch drei Portale vor, an die ihr euch mit euren Fotos wenden könnt.

iStockphoto

istocklogo
Seit 2006 gehört die kanadische Bildagentur iStockphoto zum weltweit größten Anbieter von Stockfotos, Getty Images. Die Abnehmer sind meist kleine bis mittlere Unternehmen wie Werbeagenturen, aber auch Blogger und Bildungseinrichtungen. Je nach Verkaufsumfang beträgt das Basishonorar für nicht exklusive Bilder (heißt, ihr könnt sie auch noch woanders anbieten) 15 bis 45% des Verkaufspreises.

Fotolia

fotolia
Die New Yorker Bilderagentur Fotolia legt dabei schon mehr Wert auf künstlerische Anerkennung. Habt ihr ein künstlerisch wertvolles Foto geschossen, könnt ihr es zu 14 Millionen anderen Bildern bei Fotolia einreihen und auf eine Vergütung von 20 bis 46 Prozent des Umsatzes für nicht exklusive Fotos hoffen und sogar 35 bis 63 Prozent bei exklusiven.

Fotocommunity

fotocommunity
Ein ganz anderes Modell stellt das deutsche Fotoportal Fotocommunity dar. Hier legt ihr eure eigenen Preise für eure Bilder fest, allerdings nur, wenn ihr eine Premium-Mitgliedschaft für 5 Euro im Monat beantragt. Sobald 50 Euro Honorar für eure Bilder zusammengekommen sind, wird ausgezahlt

 

Ebenfalls nicht zu verachten sind die Portale Aboutpixel, Zoonar, Crestock oder Dreamstime.

 

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Fotoagenturen vor dem Verkauf von Bildern die Teilnahmebedingungen und Grundsätze zum Urheberrecht durchzulesen, damit euer kreatives Eigentum nicht plötzlich futsch ist.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA ANDROID

  • Snoppa Atom im Test: Lohnt sich der Smartphone-Gimbal?

    Snoppa Atom im Test: Lohnt sich der Smartphone-Gimbal?

    Egal, ob die Smartphone-Kamera erste Sahne oder nur Mittelklasse ist – der störendste Fehler ist meist die Stabilisierung: Ein verwackeltes Video taugt einfach nichts. Ein Gimbal, also eine aktiv stabilisierende Handy-Halterung schafft Abhilfe. Ist der Snoppa Atom zu empfehlen? Wir haben den Crowdfunding-Renner getestet.
    Sebastian Trepesch
  • Samsung Galaxy S10: So schnell soll der Preis des Smartphones fallen

    Samsung Galaxy S10: So schnell soll der Preis des Smartphones fallen

    Das Samsung Galaxy S10 wird teuer. Die Preise sind aber nicht in Stein gemeißelt, denn wie jeder weiß, ist der Preisverfall bei vielen Samsung-Produkten in kurzer Zeit sehr stark. Eine Experten-Prognose zeigt auf, wie sich der Preis in den nächsten zwölf Monaten entwickeln soll.
    Peter Hryciuk 6
* gesponsorter Link