Diese Studie über Gamer räumt mit Stereotypen auf

Marvin Fuhrmann

In den Köpfen der meisten Menschen sind Gamer auch heute noch faul, pummelig, antriebslos und hocken den ganzen Tag vor dem Rechner oder der Konsole. Eine Studie von Dell räumt nun mit diesen Vorurteilen auf und zeigt, wie Gamer wirklich sind.

Wer früher über Gaming als Hobby sprach, tat dies oft verhalten. Aus Angst heraus, dass das Gegenüber gleich ein spezielles Bild im Sinn hat, das nicht gerade schmeichelhaft ist. Und auch heute noch wird Gaming häufig als faules Hobby gesehen, das von denen verfolgt wird, die sonst nichts mit sich anfangen können. Doch dies ist natürlich fernab jedweder Realität. Dies zeigt auch eine Studie, die von Alienware und Dell in Auftrag gegeben wurde.

Die Studie präsentiert sich im Video:

Die Studie befragte Gamer aus elf verschiedenen Ländern darüber, wie sie leben, welche Gewohnheiten sie haben und wie sie sich selbst als Gamer sehen. Die Ergebnisse waren weit weg von dem, was die Masse als Spieler bezeichnen würde. Der durchschnittliche Gamer hat einen festen Job, eine Familie und ist in vielen Fällen ein aktives Mitglied der Gemeinde. Gamer sind zudem offener, wenn es um Ethnien, politische Ansichten oder sexuelle Orientierung ihrer Mitmenschen geht.

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Zudem hilft und das Zocken auch im Alltag enorm weiter. Fertigkeiten wie strategisches Denken, Hand-Augen-Koordination, technisches Verständnis oder Reaktionszeiten sind allesamt durch Gaming geschult. Der negative Stereotyp, dass Gamer lieber allein sind, soll ebenfalls nicht stimmen. So sind nur wenige bereit, für einen Zockerabend ein soziales Event mit Freunden oder der Familie aufzugeben.

Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann, GIGA-Experte.

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