Wer bei Banggood bestellt, muss unter Umständen Zollgebühren entrichten. Hier erfahrt ihr, was die Bedingungen dafür sind und welche zusätzlichen Kosten dabei auf euch zukommen.

 

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Ob ihr Zollgebühren bei Banggood zahlen müsst, hängt von mehreren Faktoren ab. Dabei spielen vor allem die Höhe des Warenwerts und das Land eine Rolle, in dem ihr bestellt. Banggood besitzt Lager in verschiedenen Ländern. Falls von einem Lager geliefert wird, das sich innerhalb der EU befindet, fallen keine Zollgebühren an. Wird aber aus China, einem anderen fernöstlichen Land oder den USA geliefert, müsst damit rechnen, zusätzlich für den Zoll zu bezahlen.

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Wann muss man bei Banggood Zollgebühren zahlen?

  • Lieferungen innerhalb der EU sind prinzipiell zollfrei – unabhängig vom Warenwert.
  • Sendungen aus Nicht-EU-Staaten (China, etc.)  müssen laut Verordnung der deutschen Generalzolldirektion „grundsätzlich zollamtlich abgefertigt werden.“
  • Die Höhe des Zolls richtet sich dabei nach dem Warenwert (siehe Tabelle im nächsten Absatz).
  • Für einige Sendungen innerhalb der EU gelten Einschränkungen. Dazu zählen Feuerwerkskörper, Arzneimittel oder Waffen.

 

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Wie hoch ist der Zoll bei Banggood?

Wenn die Waren aus einem einem Nicht-EU-Land geliefert werden, können Zollgebühren anfallen. Schaut in die Tabelle, um zu sehen, ob das für euch zutrifft.

Warenwert (einschließlich Versand):  Zollgebühren:
bis 22 Euro zollfrei, ausgenommen ist die Verbrauchsteuer für Alkohol, Parfums, und Tabakwaren sowie Kaffeeprodukte (Kaffeesteuer)
zwischen 22 und 150 Euro zollfrei, aber Einfuhrumsatzsteuer (19 % Normalsteuersatz beziehungsweise 7 % ermäßigt), + gegebenenfalls Verbrauchsteuer
über 150 Euro Zollabgabe, abhängig von Warenwert, Art und Beschaffenheit der Ware, + gegebenenfalls Verbrauchsteuer

Die genaue Höhe der Zollabgabe richtet sich nach der Art des Artikels. Einige Beispiele:

  • Digitalkameras: 6,9 % des Warenwerts
  • Spielekonsolen: 0 %
  • CD-Player: 9,5 % des Warenwerts
  • Notebooks, Tablets, Smartphones: 0 %

Wichtig: Bei der Berechnung des Warenwerts zieht der Zoll auch die Portokosten heran. Man muss also unter Umständen nachweisen, wie hoch die Gesamtkosten sind. Wenn man beispielsweise etwas für 22 Euro kauft und noch 3 Euro Porto zahlen muss, ist man plötzlich bei 25 Euro und muss zahlen.

Es gibt allerdings einen kleinen „Sonderbonus“: Der Zoll zieht keine Gebühren unter 5 Euro ein. Damit summiert sich die Zollfreiheitsgrenze in der Praxis auf 26,30 Euro. Betragen also die Kosten der Bestellung – inklusive Versandkosten – weniger als 26,30 Euro, dann müsst ihr keinen Zoll bezahlen.

Eine vollständige Übersicht über die Zollgebühren der einzelnen Warentypen findet ihr auf der Webseite des Deutschen Zolls.

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