Cosplay-Streamerin wird gehatet weil sie verheiratet ist

Daniel Kirschey 3

Plötzlich ist es raus. Plötzlich weiß es jeder: Twitch-Streamerin Amouranth ist verheiratet. Das regt die Community auf. Umso mehr als sie erfahren, dass ihr Mann asiatischer Abstammung ist.

Es gibt Leute auf Twitch, die streamen den ganzen Tag wie sie ein Videospiel zocken. Andere zeichnen ihr ganzes Leben auf. Kaitlyn Siragusa, besser bekannt unter dem Twitch-Namen Amouranth bekannt, streamt ihr Videospiel- und Film-Cosplays und Autonomous Sensory Meridian Response-Sessions (ASMR). Letzteres soll beruhigend wirken. Viele Fans schauen ihr täglich zu und spenden eine Menge Geld.

Doch plötzlich ist die Stimmung nicht mehr schön. Denn als die Community mitbekommt, dass die Streamerin und Cosplayerin verheiratet ist, bricht Bestürzung und Wut aus wie das Magazin Nextshark berichtet. Einige ihrer Fans fühlen sich betrogen. Denn in vereinzelten Streams gab Amouranth an, Single zu sein. Gerade die Fans fühlen sich hintergangen, die mehrere tausende Dollar gespendet haben. So hat ein User knapp 13.000 Dollar (umgerechnet circa 11.000 Euro) gespendet. Die großzügigen Fans der Streamerin, die immer wieder in die Posen von Lara Croft oder Tracer schlüpft, sind sich anscheinend einig: Wer Geld für sie ausgibt, hat wohl einen Anspruch auf sie.

Das stimmt natürlich nicht. Geld für jemanden auszugeben, ist eine freiwillige Handlung und bringt einem keine Verfügungsrechte über eine Person ein. Auch dann nicht, wenn die Streamerin mit freizügigen und erotischen Fotografien einen Teil ihres Geldes verdient. Dass dann einige von diesen Leuten auch noch ausfällig werden, da der Mann von Amouranth Asiate ist, setzt dem ganzen nur noch die Krone auf.

Bilderstrecke starten(25 Bilder)
Twitch: Das waren die meistgesehenen Streams 2017

Was haltet ihr von der Geschichte. Denkt ihr, Amouranth hätte ihre Ehe öffentlich machen müssen oder spielt sie eher eine Kunstfigur und kann selbst entscheiden, was sie verrät. Schreibt es uns doch einfach mal in die Kommentare.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung