Von Avengers 2 bis Guardians of the Galaxy 2: Unser Comic-Guide klärt die 5 wichtigsten Noob-Fragen

Tobias Heidemann 19

 

Wer „Guardians of the Galaxy“ gesehen hat, der dürfte die zahlreichen Anspielungen auf Peter Quills Vater sicher mitgeschnitten haben. Gleich zu Beginn des Film sagt seine Mutter, Meredith Quill, zu Peter, dass sein Vater ein „Engel aus Licht“ gewesen sei. Peters Ziehvater, der Space-Schurke Yondu Udonta, bemerkt hingegen in einem Nebensatz, dass er den 11-jährigen Peter ursprünglich an dessen „Idioten-Vater“ hätte ausliefern sollen. Nach dem finalen Kampf mit Ronan wird Peter dann von einem Mitglied der Nova Corps gescannt. Das Ergebnis des Scans sorgt in der Szene für etwas Verwirrung, da es offenbar nahelegt, dass Peter Quill nicht irdischen Ursprungs sein kann.

Ihr merkt also, Peter Quills Vater scheint irgendwie eine gewichtige Nummer zu sein. In den Comics ist er das auch. Hier ist er nämlich J’son of Spartax, der König eines intergalaktischen Imperiums. Und ein ziemliches Arschloch. Oder sagen wir mal, ein harter Herrscher, der sich permanent in moralischen Grauzonen bewegt und mit dem kindlichen Idealismus seines Sohnes, seinem rechtmäßigen Thronerben übrigens, wenig anfangen kann.

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J’son wurde seinerzeit von seinem eigenen Vater aus dem Spartax-Imperium verbannt und stürzte damals auf der Erde ab, wo er sich in Meredith Quill verliebte und mit ihr schließlich Peter zeugte. Dann brach ein Krieg aus und Papa Quill wurde eingezogen, was wiederum dazu führte, dass Merediths Erinnerung an ihn komplett ausgelöscht wurde (und ein paar Assassinen geschickt wurden, die sie umbrachten, doch das ist eine andere Geschichte).

Klingt doch vielversprechend. Ein hübscher Vater-Sohn-Konflikt hat schon so manchem Film sehr gut getan. Allerdings hat Regisseur James Gunn bereits bekanntgeben, dass „Guardians of the Galaxy 2“ einen ganz anderen Vater als jenen aus der Vorlage einführen wird. Ob diese Aussage eine Finte ist, ob Peter Quill gar der Sohn von Yondu oder Adam Warlock werden wird oder ob am Ende alles ganz anders kommt, werden wir wohl oder übel noch abwarten müssen.

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