Weird Wednesday: Die schönsten Bärte der Filmgeschichte

Christoph Koch 6

Willkommen zur ersten Ausgabe unserer „Weird Wednesdays“! Zum Auftakt unserer neuen Reihe widmen wir uns den schönsten, flauschigsten und mutigsten Bärten der Filmgeschichte und schauen, welche Bartträger es in der der Welt des Films ordentlich krachen lassen. 

Weird Wednesday: Die schönsten Bärte der Filmgeschichte

Bärte liegen im Trend! Nachdem die volle Gesichtsbehaarung jahrelang eher unter dem Radar lief und nur in den Wäldern Schwedens zu finden war, erobert der Vollbart wieder die Straßen der Welt. Auch meine Wenigkeit sitzt seit ein paar Wochen an einem ordentlichen Vollbart, doch solch eine mächtige Gesichtsbehaarung braucht natürlich auch die nötige Pflege. Er muss nicht nur gekämmt werden, sondern der Bartträger muss auch viel Zeit und Geduld in seine sehenswerte Bartpracht investieren.

In unserer neuen Reihe „Weird Wednesday“ präsentieren wir euch die komischsten, lustigsten, bizarrsten, sonderbarsten und verrücktesten Dinge aus der Filmwelt. In unserer ersten Ausgabe des verschrobenen Formats wollen wir uns den mächtigsten und schönsten Bärten der Filmgeschichte widmen. Dabei habe wir das Augenmerk vor allem auf die Vollbärte der Helden gelegt, denn ein markanter Schnauzer, so wie in „Magnum“ voller Stolz trägt, ist noch einmal eine völlig andere Kategorie. Hier sind sie also, die schönsten Bärte der Filmgeschichte!

Gandalf aus der „Der Herr der Ringe“-Trilogie

Wenn wir uns schon auf sehenswerte Vollbärte konzentrieren, dann darf natürlich auch der Vollbart der Vollbärte nicht fehlen: Gandalfs weißes, haariges Gesichts-Accessoirs. Gleich zu Beginn haben wir hier den längsten, stärksten und weißesten Bart der Filmgeschichte, der seinen mystischen Film-Kollegen glatt die Show stiehlt. Es gibt einige Szenen in der „Der Herr Ringe“-Trilogie, bei denen der Zuschauer leicht in den Glauben verfallen könnte, Gandalf bestehe nur ein weißem, strubbligen Bart. Doch dem findigen Magier gelingt es geschickt, sich während des Kampfes mit seinem Stab nie in der prächtigen Bartpracht zu verheddern. Kein Wunder, hatte der Zauberer doch über 2000 Jahre Zeit sich einen ordentlichen Vollbart stehen zu lassen, den er jetzt zu Recht mit Stolz herumtragen darf.

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Alan aus der „Hangover“-Trilogie

Was für eine Wucht von Bart, die Zach Galifianakis in der „Hangover“-Trilogie in seinem Gesicht trägt. In ihm vereinigt sich eine fast hypnotische Wirkung mit teuflischer Ausstrahlung. Dieser Bart ist so bärtig, dass es eine wahre Freude ist und wo die einen am liebsten kraulend hineinpacken würden, nehmen andere die Beine in die Hand und suchen Deckung vor dem Chaos persönlich, das in Form von Alan auf einen zu stolpert. Der große Verdienst für das Land der Bärte ist es, dass Bärte seit „Hangover“ auch wieder eine Prise Humor verpasst bekommen haben, wo sie doch vorher für stahlharte Männlichkeit und Holzfällertum herhalten mussten. Kichern, glucksen und kreischen ist Dank Alan nun auch mit Bart wieder erlaubt. Danke, du wunderbarer Bartträger.

Captain Jack Sparrow aus der „Fluch der Karibik“-Reihe

Keine Liste der besten Bärte ist perfekt, ohne die ästhetische Bartpracht, die im Gesicht von Captain Jack Sparrow in der „Fluch der Karibik“-Reihe prangt. Sicherlich, sein Bart ist vielleicht nicht der vollste Bart der Filmwelt, doch allein für diese beiden geflochtenen Bart-Steifen, die so voller Liebe und Hingabe fürs Detail eingefädelt wurden, verdient der Captain einen Platz in dieser Liste. Mit solch einem Bart am Kinn kann man als hingebungsvoller Pirat sogar Eyeliner tragen und sieht dennoch nach Abenteuer aus.

Hagrid aus der „Harry Potter“-Reihe

Wenn es darum geht den prächtigsten Bart aus der „Harry Potter“-Reihe zu küren, dann werden die meisten wohl zuerst an Dumbledore denken, doch leider ist Dumbledores Bart der weißen Pracht des großartigen Gandalf viel zu ähnlich und da Gandalf in der Filmwelt die Hosen an hat, küren wir den liebreizenden Hagrid zum „Harry Potter“-Bartträger der Woche! Hagrids Bart ist einfach so unfassbar massiv, dass dieser Bart alle anderen Bärte der Filmgeschichte in sich zu absorbieren scheint und damit zur ultimativen Gesichtsbehaarung mutiert. Der vollste und schönste Vollbart, der je in einem Schauspielergesicht ein Zuhause fand und auch wenn dieses prächtige Stück Bart nicht ganz echt ist, so ziehen wir dennoch unseren Hut vor dem Bart der Bärte.

Calvin J. Candie aus „Django Unchained“

Der brutale und skrupellose Besitzer von Candyland aus „Django Unchained“, großartig gespielt von Leonardo DiCaprio, muss seinem Ruf natürlich auch bezüglich seines Bartes irgendwie gerecht werden und so lässt er sich einen der teuflischsten und einschüchternsten Bärte stehen, durch den einem die Boshaftigkeit seines Trägers förmlich ins Gesicht springt. Spitz auf die Kinnpartie zulaufend symbolisiert dieser Bart die seit vielen Jahren eingebläute Comicformel, dass Bösewichte für ultimative Boshaftigkeit immer ein spitzes Kinn brauchen.

Chuck Noland in „Cast Away – Verschollen“

Wenn ihr auch einen so strubbligen Bart wie Tom Hanks in „Cast Away – Verschollen“ haben wollt, müsst ihr nichts anderes tun, als mit einem Flugzeug abzustürzen, euch vier Jahre auf einer einsamen Insel durchzuschlagen und irgendwann anzufangen, eine tiefe und innige Freundschaft zu einem Ball aufzubauen. Klingt doch ganz simpel. Oder aber ihr entwickelt eine Angst vor jeglichen Schnitt-Instrument und wartet einfach vier Jahre lang ab, dann sollte auch solch ein richtiger Holzfällerbart in eurem Gesicht prangen.

Ordell Robbie in „Jackie Brown“

Okay, wir geben zu, dieser „Bart“ fällt vielleicht ein wenig aus der angestrebten Kategorie heraus, doch allein für den Mut und die stilistische Finesse dieser Haarpracht hat sich Samuel L. Jackson in „Jackie Brown“ einen Platz in dieser Liste sichern können. Wo Jack Sparrow noch zwei Bartrstreifen zur Schau stellt, verzichtet Jackson einfach auf jeglichen Schnick Schnack und flechtet sich einen kleinen, dünnen Streifen Barthaar ans Unterkinn und trägt dieses feine Stück Bart voller Inbrunst und Liebe.

König Leonidas aus „300“

Gerard Butler hat in „300“ den Trick raus, wie er seinen Vollbart noch buschiger wirken lassen kann: Einfach das Shirt ausziehen, die rasierte Brust präsentieren und schon wirkt der stolze Bart noch um einige Ecken größer. Solltet ihr diesen Trick nachmachen wollen solltet ihr aber damit rechnen, dass euch danach jeder Mann mit einem Speer und einem Cape bekämpfen will. Vorher sollte der stolze Bartträger vielleicht auch noch die ein oder andere Woche in einem Fitnessstudio seiner Wahl verbringen.

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