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Der weiße Hai

Martin Beck

„Der weiße Hai“ ist ein US-amerikanischer Spielfilm von 1975, der unter der Regie von Steven Spielberg gedreht wurde. Dieser Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Peter Benchley, der darin Haiangriffe verarbeitete, die zwischen dem 1. und 12. Juli 1916 stattfanden und die vier Todesopfer forderten. Insgesamt wurden in diesen zwölf Tagen fünf Personen angegriffen. Zusammen mit dem zwei Jahre später erschienenen „Krieg der Sterne“ läutete der Film die Ära des Blockbuster-Kinos in Hollywood ein und gilt bis heute als einer der besten Thriller überhaupt. Er sorgte zudem für einen Boom des Tierhorror-Genres und hatte neben den offiziellen Fortsetzungen zahlreiche weitere Produktionen zur Folge.

Die Handlung spielt im Seebad Amity, das von einem menschenfressenden Hai bedroht wird. Nach einigen Todesfällen entschließt sich der Bürgermeister des Ortes endlich, dem Viech auf die Pelle zu rücken. Der richtige Mann dafür ist Quint, ein Haifänger, der zusammen mit Polizeichef Brody und dem Meeresbiologen Hooper in dem Boot Orca zur Jagd aufbricht. Trotz allgemeiner Anitpathien gelingt es den Dreien, den Hai aufzuspüren, der das Boot dann offenbar gezielt aufs Meer lockt und immer wieder angreift.

„Der weiße Hai“ ist ein nahezu perfekter Thriller, der sich vor allem durch sein dichtes, extrem spannendes Drehbuch, die guten Charaktere und natürlich die wirksam gesetzten Schockszenen auszeichnet. Auf keinen Fall vergessen werden darf die Musik von John Williams, dessen Titelthema bis heute zu den meist zitierten Stücken überhaupt gehört. Und dann sind da natürlich noch die drei Hauptdarsteller, Richard Dreyfuss, Robert Shaw und Roy Scheider, die gerade in ihrer holprigen Beziehung zueinander zu ganz großer Form auflaufen.

An „Der weiße Hai“ kommt niemand vorbei. Wer heutzutage Steven Spielberg als lahmen Luschi abtut, der sollte sich schnellstens in Erinnerung rufen, dass der Mann mal einer der besten und mutigsten Regisseure seiner Zeit war.

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