Xbox-Chef Phil Spencer hat klargemacht, dass mit der Übernahme von Activision Blizzard King nicht nur Call of Duty und andere große Namen im Fokus stehen werden. Auch stillgelegte Kult-Franchises sollen wieder zum Leben erweckt werden.

 
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Nach der Ankündigung der Übernahme von Activision Blizzard King durch Microsoft hat sich der Fokus der Gaming-Industrie unweigerlich auf die größten Franchises des Publishers gelegt. Vor allem Call of Duty, Overwatch und Diablo haben die Schlagzeilen dominiert. Xbox-Chef Phil Spencer hat nun erklärt, dass ihn bei der Übernahme auch besonders die kleineren Reihen und Kult-Spiele aus vergangenen Jahren reizen.

Xbox-Chef an Spiele-Klassikern interessiert

In einem Interview mit der Washington Post hat Xbox-Chef Phil Spencer angekündigt, dass er keineswegs nur an den großen Reihen aus dem Activision-Tresor interessiert ist. Stattdessen haben es ihm auch Franchises angetan, die bereits länger auf dem Abstellgleis auf eine neue Chance warten:

Wir hoffen, dass wir in der Lage sein werden mit ihnen zu arbeiten, wenn der Deal über die Bühne geht und sicherstellen, dass wir die Ressourcen haben, um an Franchises zu arbeiten, die ich noch aus meiner Kindheit liebe und die die Teams wirklich haben wollen. Ich freue mich auf diese Unterhaltungen. Ich denke, es geht wirklich darum, Ressourcen verfügbar zu machen und Fähigkeiten zu erhöhen.“

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(Quelle: Washington Post)

Im selben Interview führte Spencer als Beispiel unter anderem die Activision-Franchises King's Quest, Guitar Hero und HeXen an.

Activision Blizzard: Mehr als nur Call of Duty

Durch die Activision-Übernahme könnten somit möglicherweise ältere Reihen ins Rampenlicht zurückkehren und eine zweite Chance erhalten, die ihnen ansonsten nicht gewährt worden wäre. Activision hatte im Gegensatz dazu in den vergangenen Monaten nämlich eher einzelne Studios wie zum Beispiel Toys for Bob der Entwicklung von Call of Duty untergeordnet, anstatt sie weiterhin an kleineren Franchises arbeiten zu lassen.

Schaut euch in unserem Video an, was die Activision-Übernahme durch Xbox bedeutet:

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Xbox-Chef Phil Spencer hat erklärt, dass durch die Activision-Übernahme auch kleineren Kult-Franchises eine neue Chance gegeben werden solle. Der Milliarden-Deal solle sich demnach nicht auf die Mega-Franchises wie Call of Duty oder Overwatch konzentrieren.