Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nachdem Microsoft vor Kurzem ankündigte, dass man sich für knapp 69 Milliarden US-Dollar Activision Blizzard schnappen würde, hat nun auch Sony einen Riesen-Deal in Aussicht. Das Unternehmen hinter der PlayStation will Bungie übernehmen – aber das scheint nur der erste Schritt zu sein.

 
Bungie Studios
Facts 

Sony kauft Bungie für 3,6 Milliarden US-Dollar

Das Frühjahr 2022 scheint für Gamer eine große Überraschung nach der anderen parat zu halten. Erst erklärte Microsoft, dass man plane Activision Blizzard zu übernehmen, kaum zwei Wochen später setzt Sony zum Gegenschlag an. Aus dem offiziellen Blog geht hervor, dass das Unternehmen es geschafft hat, sich den ehemaligen Halo-Entwickler Bungie unter den Nagel zu reißen (Quelle: PlayStation.Blog).

Doch dafür musste Sony tief in die Brieftasche greifen. Laut aktuellen Informationen lässt sich der PlayStation-Konzern diese Übernahme stolze 3,6 Milliarden US-Dollar kosten (Quelle: gamesindustry.biz). Im Vergleich zum Deal von Microsoft und Activision Blizzard, der unfassbare 69 Milliarden US-Dollar kosten wird, scheint das beinahe ein Schnäppchen zu sein – doch auch 3,6 Milliarden US-Dollar schüttelt man nicht mal so eben aus dem Ärmel.

Laut dem offiziellen Blogeintrag wird Bungie auch nach der Übernahme „seine Spiele unabhängig veröffentlichen und kreativ entwickeln“. Zudem bleibt auch die Marke Destiny weiterhin Teil des Entwicklerstudios. In einem Interview stellt PlayStation-Chef Jim Ryan zusätzlich klar, dass Bungie seine Spiele weiterhin auf mehreren Plattformen anbieten wird (Quelle: gamesindustry.biz).

Der größte Gaming-Deal der Geschichte: Microsoft kauf Activision Blizzard. Was das für Folgen für die Spieler hat, erklären wir euch im Video:

Microsoft kauft Activision Blizzard - Was bedeutet das? Abonniere uns
auf YouTube

Sonys Shopping-Tour geht weiter?

Doch das Interview hat noch mehr Informationen zu bieten. So geht aus dem Gespräch ebenfalls hervor, dass die Übernahme von Bungie nicht Sonys letzte zu sein scheint:

„Wir sind noch lange nicht fertig. Mit PlayStation haben wir noch einen langen Weg vor uns. (...) Aber auch in anderen Bereichen der Organisation haben wir noch viel zu tun.“

Doch Sonys Taschen dürften nicht ansatzweise so tief sein, wie die von Microsoft. Weitere große Sprünge wird sich der PlayStation-Konzern nach dieser Investition wahrscheinlich nicht erlauben können. Wir halten euch auf dem Laufenden.