Seit Mitte Januar ist der populäre Battle-Royale-Shooter PUBG: Battlegrounds für alle kostenlos spielbar. Nach dem Wechsel zum Free-to-Play-Modell zeigen sich allerdings nicht alle glücklich. Besonders in den Steam-Rezensionen zeigen Fans, was sie von der Entscheidung halten.

 
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PUBG jetzt F2P – auf Steam ist die Hölle los

Der Battle-Royale-Hit PUBG: Battlegrounds ist eine feste Größe auf Steam und ziert anhaltend die Top-Plätze der meistgespielten Spiele der Plattform. Trotz der großen Beliebtheit ist die Bewertung des Shooters schon seit geraumer Zeit mit gemischten Rezensionen versehen.

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Doch seit dem 12. Januar hat der Anstieg der Rezensionen insgesamt völlig neue Dimensionen angenommen. Grund dafür ist der kürzliche Wechsel des einst kostenpflichtigen Spiels zu einem Free-to-Play-Modell.

Während neue Spielende hinzustoßen und dem Shooter teilweise eine gute Bewertung verpassen, kommen auch viele schlechte hinzu. Denn vor allen Dingen alteingesessenen Spielern und Spielerinnen scheint der F2P-Charakter übel aufzustoßen. (Quelle: Steam).

Was stört die Spieler am Shooter?

Wirft man einen Blick in die über 4.000 negativen Rezensionen, die am 12. Januar neu geschrieben wurden, wird deutlich, dass der Wechsel des Bezahlmodells nur ein Anlass ist, um Kritik an schon bestehenden Problemen zu äußern. Das größte davon sei ein Cheater- und Hacker-Problem.

Der fehlende Wille der Entwickler, dieses zu beheben, beim Wechsel des Kostenmodells allerdings aktiv zu werden, ärgert die Spielenden. Sie befürchten zudem, dass die Matches des Shooters nun noch mehr Cheater anziehen könnten, schließlich setze der fehlende Kaufpreis die Hürden noch tiefer.

Andere beschweren sich darüber, dass sie einst den vollen Kaufpreis für das Battle-Royale-Game ausgeben mussten, während es nun kostenfrei ist und verlangen ihr Geld zurück. Immerhin geben viele an, dass PUBG ein wirklich gutes Spiel sei, das nur aufgrund der anhaltenden Cheater-Probleme nicht mehr zu genießen wäre.

Wie wurde Battle Royale eigentlich zu einem beliebten Genre? Das erklärt euch dieses knackige Video:

Battle Royale: Vom Underground-Genre zum Phänomen Abonniere uns
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