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Ärger für Vodafone: TV-Änderung kommt Provider teuer zu stehen

Vodafone spürt das nahende Ende des Nebenkostenprivilegs. (© IMAGO / Future Image)
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Vodafone muss sich auf herbe Einschnitte gefasst machen. Im Sommer tritt eine Änderung in Kraft, die den Konzern aus Düsseldorf viele Kunden kosten kann. Dass genau das auch passiert, zeichnet sich schon jetzt deutlich ab.

 
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Vodafone-Kunden gehen stiften: Ende des Nebenkostenprivilegs wirft Schatten voraus

Für Vodafone kommt das Ende des Nebenkostenprivilegs nicht überraschend. Schließlich ist seit 2022 klar, dass Vermieter ab dem 1. Juli 2024 die Kosten für einen TV-Kabelanschluss nicht mehr länger über die Nebenkostenabrechnung auf ihre Mieter umlegen werden können.

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Der Schlag für Vodafone ist trotzdem hart: Allein im ersten Quartal 2024 hat der Konzern rund 650.000 Fernsehkunden verloren (Quelle: Wirtschaftswoche). Damit kommen die Düsseldorfer noch auf etwa 11,8 Millionen gebuchte TV-Anschlüsse. Bis zur Umstellung ab dem 1. Juli und auch danach dürfte es mit dem Abwärtstrend weitergehen.

Damit rechnet auch Vodafone: „Es war klar, dass der Markt sich dadurch zunächst etwas verkleinern würde“, erklärt Deutschlandchef Marcel De Groot. Denn die Kosten für einen Kabelanschluss bei Vodafone konnten Vermieter seit Jahrzehnten auf die Mieter umlegen – ob die ihren Anschluss nutzen oder nicht.

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Streaming-Dienste sind einer der großen Konkurrenten des klassischen TV-Geschäfts bei Vodafone:

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Wer nach dem 1. Juli also gar keinen Unterschied spürt, weil man eh auf klassisches TV längst verzichten kann, geht Vodafone als zahlender Kunde ersatzlos verloren. Besonders bitter ist das, weil der klassische TV-Empfang seit langem Vodafones größter Kundenmagnet war.

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Das Ende des NK-Privilegs muss da eine Lücke reißen, die nicht einfach zu stopfen sein wird. Laut einer früheren Präsentation des britischen Vodafone-Konzerns machte die Deutschland-Tochter pro Jahr 800 Millionen Euro Umsatz allein mit den Verträgen im Bereich der Wohnungswirtschaft, so die Wirtschaftswoche weiter.

Wie arg die Situation für Vodafone ist, zeigt auch, dass der Provider bereits seit Wochen eine teure Werbeoffensive fährt. Mit TV-Spots, Plakaten und Co. will man dafür sorgen, dass bisherige indirekte Kunden Vodafone nicht verloren gehen. Stattdessen sollen sie möglichst direkte eigene Verträge mit Vodafone abschließen. „Viele Verbraucher entscheiden sich auch in Zukunft für unsere TV-Produkte“, ist sich De Groot sicher.

Streaming, IPTV, Provider-Konkurrenz: Vodafone steht vor großer Aufgabe

Ein weiteres Problem für Vodafone: Es gibt heute jede Menge Alternativen. Die anderen deutschen Provider haben seit Jahren ihre eigenen TV-Angebote. Dazu kommen heutzutage noch IPTV und Streaming-Apps, die dem Kabel-TV generell Marktanteile abgraben. Für Vodafone sieht es nicht gut aus.

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