Smartphones werden immer größer, unsere Hände aber nicht. Das hat jetzt auch Google erkannt. Mit Android 12 soll die einhändige Bedienung des mobilen Betriebssystems einfacher werden. Darüber hinaus können wir uns auch auf weitere neue Funktionen freuen.

Android 12: Google arbeitet an einhändiger Bedienung

Handys werden seit Jahren nicht nur immer größer, sondern dabei auch immer länger. Die Bedienung mit einer Hand bleibt dabei mitunter auf der Strecke – das Display ist schlicht zu groß. Wenn es nach Google geht, dann erhalten Nutzer mit der nächsten Version von Android eine einfachere Möglichkeit, um das Smartphone auch mit einer Hand bestens bedienen zu können.

Eine einhändige Bedienung von Handys ist dabei sicher nicht neu. Viele Hersteller setzen bereits auf eigene Lösungen. Android selbst hat in diesem Bereich aber noch sehr viel Nachholbedarf. Wie XDA Developers jetzt herausgefunden hat, soll die Open-Source Variante von Android mit einer neuen Bedienhilfe ausgestattet werden. Unklar ist dabei aber noch, ob Google in der finalen Version von Android 12 diese Funktion auch überall zum Einsatz kommen lassen wird.

Googles Modus für die einhändige Bedienung unterscheidet sich dabei nicht von bereits bestehenden Lösungen. Der Bildschirminhalt wird lediglich verkleinert dargestellt, damit das Handy auch mit einer Hand bedienbar bleibt. Lediglich 40 Prozent des Bildschirms sollen dabei mit Inhalt gefüllt sein. Wie bei anderen Herstellern üblich, wird sich der Einhandmodus wohl auch bei Google durch einen Tipp auf den gerade nicht genutzten Bereich des Displays wieder ausschalten lassen.

Zur Erinnerung: Das hat sich bei Android 11 geändert.

Android 11: Neue Features im Überblick

Android 12: Gaming-Modus kommt

Kurz vor der Veröffentlichung der ersten Entwicklervorschau von Android 12 steht nun auch fest, dass Google an einem eigenen Gaming-Modus arbeitet. Dieser soll Teil von Google Play Services werden und mit Google Cast zusammenarbeiten.

Darüber hinaus möchte sich Google bei Android 12 um die Autorotation kümmern. Hier könnte künstliche Intelligenz eine Rolle spielen, die das jeweilige Nutzerverhalten im Laufe der Zeit erlernt und so ungewollte Rotationen des Bildschirminhalts verhindert.