Apple AirPods: Warum die Ohrhörer ein teurer Spaß für Pendler sind

Holger Eilhard

Mit den AirPods war Apple einer der ersten Anbieter, die den Trend zu komplett kabellosen Kopfhörern starteten. Doch genau diese Freiheit ohne Strippe hat auch ihre Nachteile, wie immer mehr Anwender feststellen müssen.

Apple AirPods: Warum die Ohrhörer ein teurer Spaß für Pendler sind

Apple AirPods: Der teure Verlust an der Bahnsteigkante

Das Nichtvorhandensein jeglicher Kabel ist für die Besitzer von Apples AirPods nicht immer ein positives Feature. So muss man sich zwar nicht länger mit dem nervigen Kabelwirrwarr auseinandersetzen, kann aber unter Umständen schnell die kleinen Stöpsel verlieren. Dies ist insbesondere dann nervig, wenn man unterwegs ist und der weiße Ohrhörer etwa in den Abgrund zwischen Bahnsteigkante und dem einfahrenden Zug fällt.

Wie das Wall Street Journal nun berichtet, hat auch die Metropolitan Transportation Authority (MTA), das staatliche Verkehrsunternehmen in New York, dieses Problem erkannt. Die MTA beschäftigt seit Jahren bis zu 25 Mitarbeiter, die tagtäglich ausschließlich verloren gegangene Gegenstände aus diesem Abgrund entfernen und an die rechtmäßigen Besitzer zurückgeben.

Im vergangenen März sei dann aber die Zahl der verlorenen AirPods deutlich gestiegen. Als Grund nennt man die frische Vorstellung der AirPods 2. Ein heißer Sommer sorgt außerdem dafür, dass die Ohrhörer schneller aus den schwitzenden Händen rutschen. Als Beispiel nannte man einen Tag an dem von 18 Anfragen nach der Rettung von verlorenen Gegenständen alleine sechs auf AirPods zurückzuführen waren.

Die AirPods im Test:

Apple AirPods im Test.

AirPods-Besitzer nehmen Rettung in eigene Hände

Während der anhaltende Verlust der AirPods für die Mitarbeiter der MTA quasi eine gewisse Jobsicherheit bedeutet, nehmen andere Besitzer die Angelegenheit gerne mal in eigene Hände. So entschied sich Ashley Mayer im vergangenen Juli dazu mit Besen und Klebeband bewaffnet, ihren AirPod zu befreien. Sie dokumentierte die erfolgreiche Rettung auf Twitter:

Aus dem dunklen Abgrund befreit, stellte sie dann die Frage, ob sie den AirPod weiterhin benutzen sollte. Knapp 60.000 Nutzer antworteten:

Nach einer gründlichen Reinigung funktionierte der desinfizierte AirPod tadellos. Hatte Mayer nur einen ihrer Kopfhörer verloren, gibt es auch andere extremere Fälle. So soll der bekannte Apple-Analyst Gene Munster gleich 10 AirPod-Paare verloren haben.

Übrigens: Wer einen AirPod verloren hat und nicht genau weiß wo, kann ihn möglicherweise mit Hilfe von Apples „Mein iPhone suchen“ wiederfinden.

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