Überraschende Preiserhöhungen abseits neuer Produkte sind auch für Apple untypisch. Da schweigt man lieber, vor allem, wenn einfach mal so ein Aufschlag von satten 40 Prozent fällig wird. So jetzt passiert bei den Beats Flex Kopfhörern. Allerdings: Wir wissen, wo ihre diese aktuell noch günstig kaufen könnt. Fragt sich nur, wie lange noch.

 
Beats by Dr. Dre
Facts 

Vor einem Jahr stellte Apple mit den Beats Flex sehr günstige, kabellose Kopfhörer vor. Offiziell wollte Apple nur knapp 50 Euro haben, dafür gibt's den kompletten Komfort. Gedankt sei es dem Apple-W1-Chip, den wir schon von den originalen AirPods kennen. Auch in unserem Test überzeugten die Beats Flex.

Apple verlangt für die Beats Flex ganze 20 Euro mehr

Ab sofort gilt jedoch der günstige Preis nicht mehr, Apple verlangt jetzt ganz offiziell und etwas überraschend 69,95 Euro im Online Store – 40 Prozent mehr. Wie kann dies sein?

Die Kollegen von MacRumors vermuten hinter der mysteriösen Preiserhöhung einen Zusammenhang mit Einschränkungen in der Lieferkette, die die Kosten für Komponenten in der gesamten Branche in die Höhe getrieben haben. Apple kauft also teurer ein und reicht am Ende die Kosten einfach an die Verbraucher weiter (Quelle: MacRumors).

Was die Beats Flex von Apple so alles bieten, sehen wir im Video:

Produkthighlights der Beats Flex

Hinweis: Aktuell im Handel teils noch viel günstiger zu bekommen

Verglichen mit den AirPods sind die Beats Flex zwar auch für knapp 70 Euro noch ein gutes Angebot, dennoch schmerzt die Preiserhöhung. Allerdings lässt sich der hohe Preis derzeit noch umgehen. So verlangen renommierte Händler wie beispielsweise Amazon, MediaMarkt oder Saturn gegenwärtig nur 39 Euro für die Kopfhörer (bei Amazon, MediaMarkt oder Saturn ansehen), also 10 Euro günstiger als die ehemalige Preisempfehlung und nun sogar 30 Euro weniger bezogen auf den neuen, höheren Preis.

Ergo: Wer jetzt noch sparen will sollte sich beeilen, denn natürlich werden auch die Einkaufspreise der Händler steigen. Die werden die höheren Preise dann ebenso wieder an die Kunden weitergeben. Eine leicht verzögerte Verteuerung ist also vorprogrammiert.