Entwickelt sich das MacBook Pro zum Problemkind für Apple? Die Berichte über Macken und Mängel an Apples neuen Profi-Notebooks reißen nicht ab. Ausgerechnet der langersehnte SD-Kartenslot steht jetzt im Kreuzfeuer der Kritik.

 
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Mit den neuen MacBook-Pro-Modellen ist Apple eigentlich ein Volltreffer gelungen. Die überarbeiteten Notebooks mit 14- und 16-Zoll-Bilddiagonale werden, abgesehen vom recht happigen Preis, unisono gelobt. Einige Wochen nach dem Marktstart zeigen sich aber erste Kratzer im Lack.

MacBook Pro 14 und 16 Zoll: Beschwerden über SD-Kartenslot

Die neueste Beschwerde dreht sich um den SD-Kartenslot im MacBook Pro 14 Zoll und 16 Zoll (MacRumors). Der soll alles andere als zuverlässig funktionieren, wie mehrere Mitglieder im Forum von MacRumors berichten. Von Totalausfällen ist die Rede, unnatürlich langsamen Zugriffszeiten, Abstürzen vom Finder und anderen Macken und Mängeln. Ein roter Faden lässt sich bislang nicht erkennen, die Fehler treten querbeet auf.

Ein Fehler an den SD-Karten selbst kann wohl ausgeschlossen werden. Die Speicherkarten sollen problemlos funktionieren, wenn sie über ein SD-Kartenlesegerät an einen USB-C-Steckplatz angeschlossen werden. Apple soll über die Probleme am SD-Kartenslot, so berichtet es ein betroffener Nutzer, bereits Bescheid wissen und an einem Fix für macOS 12 Monteray arbeiten. Wann das Update kommen soll, ist bislang nicht bekannt.

Bedenklich: Ein anderer betroffener MacBook-Nutzer berichtet davon, dass der SD-Kartenslot bei seinem Austauschgerät tadellos funktioniert. Das legt zumindest den Verdacht nahe, dass es mehr als nur ein Softwareproblem sein könnte.

In den neuen MacBooks arbeitet Apples starker M1-Chip:

MacBook Pro mit Apple M1 Pro und M1 Max

Noch kein offizielles Statement von Apple

Bislang gibt es von Apple noch kein offizielles Statement zu den Problemen rund um den SD-Kartenslot in den neuen MacBook-Pro-Modellen. Deshalb ist auch unklar, wie weit verbreitet sie auftreten. Nachdem es zuletzt aber Beschwerden über den MagSafe-Anschluss gab, kann von einem Traumstart für die neuen Notebooks wohl keine Rede mehr sein.