Es kommen harte Zeiten auf potenzielle Käufer eines iPads oder Macs zu, denn wer sich jetzt nicht beeilt, den bestraft am Ende das Leben im Anschluss mit langen Wartezeiten. Selbst Apple sieht sich mittlerweile genötigt und gibt entsprechende Warnungen aus.

 

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Die Tech-Branche leidet bekanntlich schon seit Wochen unter permanenten Mangel, Chips und Bauteile sind Mangelware. Dies sorgt für Verdruss bei Herstellern, Knappheit ist vorprogrammiert, nicht nur bei der PlayStation 5, Grafikkarten und anderen „Spielereien“.

Apples Warnung: iPads und Macs werden knapp

Nun trifft es auch Apple, denn während des Ergebnisgesprächs zum zurückliegenden Geschäftsquartal musste Apple-Chef Tim Cook eingestehen, dass Lieferengpässe und -beschränkungen wahrscheinlich sowohl das iPad als auch den Mac später im Jahr 2021 betreffen würden. Bedeutet konkret: „Wir gehen davon aus, dass wir uns nach dem Angebot richten und nicht nach der Nachfrage“. Es könnte also darauf hinauslaufen, dass Apple letztlich nicht so viele iPads und Macs verkaufen kann, wie man gerne möchte. Nur was auch wirklich da ist, kann am Ende auch verkauft werden.

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Kunden sollten schnell zugreifen

Kunden sollten dementsprechend schnell sein und bei verfügbarer Ware zugreifen beziehungsweise frühzeitig bestellen, andernfalls müssen längere Wartezeiten akzeptiert werden. Schon im Vorfeld der Präsentation des neuen iPad Pros 2021 zeichnete sich diese Entwicklung ab – wir berichteten. Da die Nachfrage wohl höher ausfallen wird als Apples Angebot, könnten sich zudem die Preise von iPad und Mac im freien Markt erhöhen, mit Schnäppchen sollte man nicht rechnen. Händler werden sich dann eher der offiziellen Preisempfehlung annähern.

Gut zu wissen: Im zurückliegenden Quartal feierten die Absätze von iPad und Mac neue Rekordwerte, so setzte man beispielsweise mit den Macs von Januar bis März 2021 ganze 9,1 Milliarden US-Dollar um (2020 waren es nur 5,35 Milliarden), bei den iPads waren es 7,8 Milliarden US-Dollar, im Vorjahr nur 4,4 Milliarden. Ob Apple dieses beeindruckende Wachstum fortsetzen kann, hängt jetzt wohl auch von der Beschaffung der Ware ab.