Ein absoluter Shooter-Liebling verliert plötzlich so viele Spieler wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Grund dafür ist eine gravierende Änderung des Entwicklers. Wo ein Rückgang der Spielerzahlen bei anderen Online-Games schnell den Tod für Server bedeutet, ist es in diesem Fall wohl ein Gewinn. Warum das so ist, schauen wir uns jetzt genauer an.

 

Counter-Strike: Global Offensive

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Counter-Strike: Global Offensive

Hit-Shooter schwächelt auf Steam

Die Rede ist natürlich von Shooter-Glanzlicht Counter-Strike: Global Offensive. Valves Dauerbrenner hat seit der Veröffentlichung im Jahr 2012 nie mit leeren Servern zu kämpfen gehabt und führt die Topspiele nach aktuellen Spielerzahlen auf Steam den Großteil der Zeit an.

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CS:GO: Die Maps von Global Offensive im Überblick

Doch gibt es seit einem Monaten einen kleinen Knick im glorreichen Pfad des Egoshooters: Im Juni 2021 hat CS: GO ganze 17 Prozent an durchschnittlichen Spielern verloren (Quelle: PCGamesN). Damit knabbert Valve zwar immer noch nicht am Gnadenbrot, denn mit 549.347 Spielern ist der Shooter auch heute immer noch unter den Spitzen-Plätzen.

Dennoch: Vergleicht man diesen Spielerabfall mit vergangenen Monaten muss man sehr lange zurückblättern, um eine ähnliche Senkung zu finden. Bis auf den letzten auffälligen Rückgang im April 2018 (18,4 Prozent) waren die Zahlen von CS:GO weitestgehend konstant.

Kennt ihr schon den gesamten Werdegang von Counter Strike? Schaut euch dazu folgendes Video (in englischer Sprache) über den beliebtesten Egoshooter am besten einmal an:

Die Geschichte von Counter-Strike

CS: GO  – Warum sind die Spielerzahlen rückläufig?

Der jüngste Rückgang scheint mit einer Änderung seitens Valve einherzugehen, der Spieler für bestimmte Features tiefer in die Tasche greifen lässt. Anfang Juni hat das Prime-Status-Upgrade bei CS:GO Einzug gehalten. Für dieses müssen Spieler seitdem 12,75 Euro bezahlen.

Dabei werden Spieler mit Prime-Status in der Spielsuche mit anderen Prime-Status-Spielern zusammengeführt und können exklusive Waffenkisten, Prime-Souvenirgegenstände und Gegenstandsfunde erhalten. Das Basis-Game mit allen Maps (auch Custom) und Modi sowie Skill-basiertem Matchmaking bleibt weiterhin kostenfrei.

Damit wollte Valve einer Entwicklung entgegenwirken, die Spielern schon seit jeher das Shooter-Erlebnis versaut. Besonders Cheatern sollten mit dem kostenpflichtigen Prime-Matchmaking größere Hürden in den Weg gelegt werden, damit ernsthaft interessierte Spieler nicht mehr so leicht von diesen gestört werden.

Möglicherweise zeigt Valves Maßnahme damit erste Früchte und hat diese unliebsamen Spieler aussortiert. Dann wäre der Spielerrückgang ein absoluter Gewinn für alle geplagten Shooter-Freunde. Dennoch könnte der neue Prime-Status auch viele Spieler dazu veranlasst haben, dem Shooter endgültig den Rücken zuzukehren – ob Cheater oder nicht.

Was sagt ihr zum Prime-Matchmaking von Counter Strike: Global Offensive? Und glaubt ihr, dass der Spielerrückgang damit zu tun hat? Trefft ihr trotzdem noch Cheater im Shooter? Besucht uns doch auf Facebook und lasst uns eure Erfahrungen dazu in den Kommentaren wissen!