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Bitter für Tesla: E-Auto-Bauer bekommt Elon Musks Twitter-Pläne zu spüren

Tesla-Chef Elon Musk will Twitter haben. (© Imago / NurPhoto)
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Auf eimal geht alles ganz schnell: Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk scheint in trockenen Tüchern, zumindest sind sich die Verhandlungsführer einig über den Preis. Rund 44 Milliarden US-Dollar soll die Social-Media-Plattform kosten. Doch das Geld muss irgendwo herkommen und das kriegt Tesla schon zu spüren.

Tesla: Musks Twitter-Kauf wirkt sich auf E-Auto-Bauer aus

Elon Musk ist der mit Abstand reichste Mensch der Welt. Die Zeiten des knappen Rennens mit Amazon-Gründer Jeff Bezos um diesen Titel sind zumindest für den Moment Geschichte. Geschätzt mehr als 264 Milliarden US-Dollar soll der Tesla-Chef inzwischen schwer sein. Doch selbst mit so einem unvorstellbaren Vermögen stemmt man den Kauf eines Unternehmens wie Twitter nicht mal eben aus der Portokasse.

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Rund die Hälfte des Kaufpreises soll Musk mit Krediten aufbringen, heißt es. Die zweite Hälfte soll direkt aus seinem Privatvermögen kommen (Quelle: Manager Magazin). Das liegt allerdings keineswegs irgendwo flüssig auf der Bank oder in einem Bargeldspeicher la Dagobert Duck – auch wenn es dem Exzentriker wohl zuzutrauen wäre. Elon Musks Geld steckt in seinen Firmen, ein Großteil sind Aktienwerte des Raumfahrtkonzerns SpaceX und des E-Auto-Bauers Tesla.

Daher ist es kein Wunder, dass die Ankündigung des Twitter-Deals sich auch dort bemerkbar macht. Die Tesla-Aktie ist nach einer kurzen Reaktionszeit nach Bekanntwerden von Musks Verhandlungserfolg mit den Twitter-Eignern heftig eingebrochen. Etwas über 10 Prozent des Börsenwerts von Tesla wurden vernichtet – in nur einem Tag. Ein Zeichen, dass es bei den Tesla-Aktionären nicht gut ankommt, mit was für vollen Händen Musk sein Geld ausgibt.

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Elon Musk hat mehr als genug Geld, hier kommt es her:

Elon Musks Unternehmen: Das sind die größten Projekte des Tesla-Chefs Abonniere uns
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Twitter ist selbst Musk teuer: Steht ein Ausverkauf bei Tesla an?

Aber warum das? Laut Neil Wilson, Chef-Analyst beim Online-Broker Markets.com, gebe es zwei Möglichkeiten, wie Musk sich den Kauf von Twitter leisten kann: Entweder tut er neue Finanzmittel auf, etwa über noch mehr Kredite. Als reichster Mensch der Welt dürfte es ihm an Kreditwürdigkeit kaum mangeln.

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Wenn das aber nicht gelingt oder nicht in Musks Interesse liegt, bleibt ihm wohl nur übrig, einen Teil seiner Aktien zu verkaufen oder als Gegenwert zu hinterlegen, wie bereits vorgesehen. Ein Verkauf im großen Stil dürfte den Aktienkurs erneut stark beeinflussen – und genau das geschieht bereits: Musk hat sich von 4,4 Millionen Aktien seines Unternehmens getrennt, Gegenwert etwa 4 Milliarden US-Dollar (Quelle: Der Aktionär).

Nach einem weiteren Kursrutsch am Donnerstag hat sich die Tesla-Aktie am Freitag wieder gefangen. Laut Musk sollen keine weiteren Verkäufe geplant sein. Ob er sich daran hält, müssen Anleger wohl oder übel abwarten. Bei Tesla kehrt rund um die Übernahme von Twitter jedenfalls bisher keine Ruhe ein.

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