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Corona-Fehlalarm: Apples neues System verrechnet sich

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Die Corona-Warn-App soll dabei helfen, die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Dafür muss sie allerdings auch funktionieren. Nach einem Apple-Update gab es nun Probleme. 

 
Apple iPhone
Facts 

Corona-Warn-App: iOS 13.7 sorgt für falsche Risikoberechnung

Über ein Problem der Corona-Warn-App im Zusammenhang mit iOS 13.7 für Apples iPhone informieren die Entwickler der Smartphone-Anwendung auf ihrem Blog: Im Rahmen der regelmäßigen Tests mit der App habe man am Donnerstag (10. September) festgetsellt, dass es „bei einer geringen Zahl von Nutzer*innen zu irreführenden Risiko-Berechnungen kommen“ könne. „In der App wird einigen Nutzer*innen unter Umständen ein höheres Risiko angezeigt als sie tatsächlich hatten“, heißt es in dem Blogeintrag.

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Apple hatte iOS 13.7 für iPhone und iPad Anfang September veröffentlicht. Die entsprechende Software für die Kontaktnachverfolgung ist aber nur auf dem Smartphone implementiert – schließlich hat man das auch unterwegs immer dabei.

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

Selbst Apple arbeitet an Corona-Schutzmaterial:

Im Einsatz gegen Corona: Apples Gesichtsschutz im Video erklärt
Im Einsatz gegen Corona: Apples Gesichtsschutz im Video erklärt

Update soll Probleme beheben

Man habe, so heißt es in der Meldung weiter, die Ergebnisse der Tests an Apple weitergeleitet – „zur weiteren Fehleranalyse“. Derzeit arbeiten die Entwickler daran, das Problem zu beheben. Offenbar könnte es also genügen, ein künftiges Update der Corona-Warn-App zu installieren, um auch unter 13.7 wieder richtige Risikowerte zu erhalten.

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Android und ältere iOS-Versionen nicht betroffen

Indes seien sämtliche Android-Geräte, auf denen sich die Corona-Warn-App installieren lässt, nicht von dem Fehler betroffen. Auch Nutzer, die die App auf einem früheren iOS-System verwenden, bekämen nach wie vor die richtigen Werte angezeigt.

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Bei der Entwicklung der App waren neben dem Robert Koch Institut auch Unternehmen beteiligt, darunter die Telekom und SAP. Die App nutzt dabei die von Apple und Google bereitgestellte Schnittstelle im Betriebssystem, die eine Art der Kontaktverfolgung auf Basis verschlüsselter Codes ermöglicht.

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