Die Corona-Warn-App galt beim Launch vor einigen Monaten als Geheimwaffe gegen das Coronavirus in Deutschland. Obwohl die App von Millionen Nutzern verwendet wird, funktioniert sie noch nicht so, wie sie sollte. Genau das soll sich laut einem nun aufgedeckten „Geheimplan“ ändern.

 

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Corona-Warn-App soll aufgemotzt werden

Die Bundesregierung, SAP und die Telekom planen umfangreiche Updates für die Corona-Warn-App, um den Kampf gegen das Coronavirus weiter voranzutreiben. Den Informationen von Business Insider zufolge soll noch im November ein großes Update folgen. Im nächsten Jahr dann der nächste Schritt. Folgende Änderungen sollen eingeführt werden:

  • November 2020:
    • Nutzer sollen ihre Testergebnisse schneller teilen. Dazu soll intensiver darauf hingewiesen werden, dass die Ergebnisse so schnell wie nur möglich in der Corona-Warn-App eingetragen werden sollen, um die Kontakte zügig zu informieren, damit diese die Infektionskette so schnell wie nur möglich unterbrechen. Deswegen soll sich die App zukünftig auch mehrmals am Tag aktualisieren, statt bisher nur einmal pro Tag.
  • Februar 2021:
    • Das Update soll deutlicher aufzeigen, wann man sich bei einer Risikobegegnung infiziert haben könnte. Dazu soll eine Historie der Zeitpunkte von Risikobegegnungen erstellt werden.
    • Es soll zudem ein Kontakttagebuch integriert werden, sodass man selbst festhalten kann, wann und wo man sich für wie lange mit wem getroffen hat. Das empfiehlt die Bundesregierung schon jetzt, um Infektionsketten effektiv durchbrechen zu können.
    • Die  Corona-Warn-App soll zudem als Check-in-App verwendet werden können. In Restaurants müssen dann nicht mehr die persönlichen Daten schriftlich erfasst werden. Es kann beim Betreten und Verlassen einfach ein QR-Code gescannt werden, der die Zeit automatisch erfasst, wann man in einem Restaurant oder Ähnlichem war. Mit den Informationen wird man dann direkt in der App benachrichtigt, falls es dort einen Corona-Vorfall gab.
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All diese Änderungen sollen dafür sorgen, dass die Corona-Warn-App häufiger verwendet wird. Schade ist, dass so praktische Funktionen wie das Check-in per App erst für Februar 2021 geplant sind. Das hätte man eigentlich schon vor Monaten einführen können. Andererseits dürfte dadurch natürlich wieder die Skepsis größer werden, ob die eigenen Daten nicht mit dem Testergebnis von Corona verbunden werden können und die App damit gar nicht mehr so anonym ist, wie sie sein sollte.

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