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Deutschland hat den teuersten Strom: Was die Stiftung Warentest von Preisvergleichen hält

Deutsche zahlen die teuersten Strompreise weltweit. (© Pixabay / AlexanderStein)
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Auf der ganzen Welt kostet die Kilowattstunde nirgends mehr als für deutsche Verbraucher – eine bittere Erkenntnis, gerade bei immer noch steigenden Preisen. Da hilft nur der Vergleich. Doch selbst Deutschlands bestes Vergleichsportal hat noch viel Luft nach oben.

Teurer Strom: Deutsche Verbraucher zahlen mehr als der Rest der Welt

Die Deutschen zahlen weltweit den höchsten Strompreis. 31,80 Euro-Cent ruft das Vergleichsportal Verivox aktuell auf – im internationalen Vergleich absoluter Negativ-Spitzenwert und fast das Dreifache des weltweiten Durchschnitts von 11,62 Cent (Quelle: Verivox). Das sind die absoluten Zahlen. In Deutschland ist aber auch die Kaufkraft vergleichsweise hoch.

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In Relation zur Kaufkraft landet Deutschland weltweit auf Platz 15 und noch immer an der Spitze der G20 – der führenden Industrienationen. Kein Wunder also, dass hierzulande zuletzt etwa Verbraucherschützer Alarm geschlagen haben – und Kunden geschockt reagieren. Wer beim Strom sparen will, hat aktuell schlechte Karten. Noch schlechter steht es allerdings, wenn man den Preisvergleich nicht wagt.

Erst kürzlich hat die Stiftung Warentest die besten Vergleichsportale für Strompreise in Deutschland ermittelt. Die beste Note erreicht Check24 mit „befriedigend (2,8)“. Ein Triumph sieht anders aus, so sprechen auch die Warentester explizit nicht von einem Testsieger (Quelle: Stiftung Warentest).

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Positiv angemerkt werden bei Check24 die verbraucherfreundlichen Voreinstellungen. Außerdem lasse sich dort im Gegensatz zur Konkurrenz der monatliche Abschlag vergleichen, wenn auch nicht direkt ersichtlich. Im Vordergrund steht der monatliche Durchschnittspreis, der aber etwaige Boni enthält, die nicht für alle Kunden gleichermaßen gelten. Bei der Datenschutzerklärung gebe es hingegen gravierende Mängel.

Auch beim knapp Zweitplatzierten Verivox steht der Durchschnittspreis im Vordergrund. Was außerdem die beiden Platzhirsche teilen: Die Ergebnisse des Vergleichs würden nicht nach dem günstigsten Angebot geordnet, beworbene Tarife werden stattdessen bevorzugt angezeigt. Die Stiftung Warentest nennt das „Null-Platzierung“. Man schafft einen Slot außerhalb der Wertung, der prominent vor Platz 1 zu sehen ist.

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Preisvergleich bei Check24 und Co.: Nicht perfekt, aber wichtig

Wer solche Stolpersteine aber kennt, kann – und sollte – Portale zum Preisvergleich (bei Check24 ansehen) nutzen. Hier empfiehlt es sich, auf mehreren Portale nach alternativen Tarifen zu suchen und deren Ergebnisse zu vergleichen. Die Stiftung Warentest rät zudem, auf gute Kundenbewertungen zu achten und besonders darauf, den korrekten Alttarif als Vergleich anzugeben. So lasse sich ein möglichst verlässliches Ergebnis erzielen.

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