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Feuerwehr und Polizei bei MontanaBlack – Ermittlungsverfahren eingeleitet

MontanaBlack, alias Monte und bürgerlich Marcel Thomas Andreas Eris, mit unbekannter Begleiterin zu Gast bei der Universum Boxing Night am 21.05.2022 in der Edel-Optics-Arena in Hamburg Wilhelmsburg. (© IMAGO / Andre Lenthe)
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Am 18. Januar stand die Feuerwehr mehrmals vor der Tür des Influencers MontanaBlack, der eigentlich gerade streamte. Gerufen hatte er die Feuerwehr auch nicht – stattdessen wird vermutet, dass ein Stalker hinter den falschen Notrufen steht.

Feuerwehr und Polizei bei MontanaBlack

Es heißt Swatting – eine Straftat, bei welcher der Zuschauer eines Streams den Notruf wählt und Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen fälschlicherweise zum Wohnort des Streamers schickt. Warum das gemacht wird, kann an Langeweile oder bösen Absichten liegen – oder einfach daran, dass man als Zuschauer sehen möchte, wie der Streamer von der Polizei überrascht wird. Was ein klares Zeichen für Dummheit ist.

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Der deutschlandweit bekannte Influencer MontanaBlack hat Swatting jetzt hautnah erleben müssen: Dreimal am 18. Januar standen Einsatzkräfte vor seinem Haus. Das erste Mal hatte ein Notruf behauptet, es gebe ein Gasleck und eine nicht ansprechbare Person. Die anderen Male ging es um Einbrecher und eine verletzte Person. MontanaBlack erklärte, dass er keinen Notruf abgesetzt hatte. Die Polizei ist dabei, den Täter ausfindig zu machen (Quelle: t-online).

Laut Bild.de könnte es sich bei dem Täter um einen Stalker handeln, der zuvor eine 82-jährige Frau mit falschen Notrufen belästigt hatte – weil er glaubte, MontanaBlack wohne an ihrer Adresse (Quelle: Bild).

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Swatting: Mehrere Jahre Freiheitsstrafe für Täter

MontanaBlack ist nicht das erste Swatting-Opfer in Deutschland. Tatsächlich steht Swatting bereits im Strafgesetzbuch und kann mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren bestraft werden – vorausgesetzt, es entstehen neben dem falschen Notruf keine weiteren Schäden.

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Der Missbrauch von Notrufen sorgt dafür, dass eben jene Krankenwagen, Polizei- oder Feuerwehrautos nicht an anderer Stelle eingesetzt werden können: Dadurch sind im schlimmsten Fall Menschenleben in Gefahr. Etwas, dessen sich die Täter womöglich gar nicht immer bewusst sind.

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