Auch bei Ford hat die Mobilitätswende längst begonnen. Wie sich nun herausstellt, könnten echte Klassiker in Zukunft als E-Auto neu aufgelegt werden. Dazu hat man sich einige Namen beim Patentamt gesichert. Ganz in die Karten schauen lassen möchte sich Ford aber nicht.

 
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Ford: Kehren Klassiker als E-Autos zurück?

Ford baut nicht nur gerade sein Werk in Köln für die Produktion von E-Autos um, sondern könnte sich bei der Namensgebung künftiger Fahrzeuge von alten Klassikern inspirieren lassen. Beim Patentamt hat man sich mittlerweile die Bezeichnungen Cortina, Granada, Escort, Capri und Orion sichern lassen. Offiziell hat Ford aber noch kein Statement dazu abgegeben, wie und in welcher Form die alten Namen erneut zum Einsatz kommen könnten.

Möglich wäre es durchaus, dass Ford seine künftigen E-Autos mit klassischen Namen versieht. So wäre dem Traditionshersteller die mediale Aufmerksamkeit sicher und der eine oder andere Käufer dürfte sich alleine der E-Auto-Bezeichnung wegen näher mit den Fahrzeugen beschäftigen. Dazu passt auch eine Aussage von Murat Gueler, Fords Design-Chef für Europa. Ihm zufolge könne Ford seine Autos „emotionalisieren“ und so „Geschichten erzählen, die kein anderer Hersteller erzählen kann“ (Quelle: Automotive Daily).

Das umgebaute E-Werk in Köln würde auch deshalb zu den alten Namen passen, weil die Originalmodelle Capri, Granada und Scorpio dort teilweise hergestellt wurden. Die elektrischen Neuauflagen könnte Ford so zumindest geistig mit erfolgreichen Vorfahren verbinden.

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Ford: Interesse an E-Autos kaum zu bremsen

Unterdessen kommt Ford mit der Herstellung von E-Autos kaum hinterher. Für den F-150 Lightning mussten zuletzt die Kapazitäten hochgeschraubt werden, um die Nachfrage bedienen zu können. Alleine im Werk in Chicago wird die Stückzahl nun auf 150.000 Einheiten pro Jahr erhöht. Bis 2030 will Ford in Europa ganz auf E-Autos umsteigen.