VW stellt sich hinter das vorgestellte E-Auto-Konzept ID.Life. Es sei weder intern noch extern schlecht angekommen, heißt vom Konzern in Wolfsburg. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, bei Volkswagen sei man mit dem Stand der Dinge unzufrieden.

 
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Update vom 24.02.2022: Von Enttäuschung kann beim Concept Car ID.Life keine Rede sein, zurück ans Zeichenbrett muss auch niemand. Gerüchten, dass die im vorigen Jahr präsentierte E-Auto-Studie intern in Ungnade gefallen sei, stellt sich Volkswagen entgegen. Ein VW-Sprecher macht deutlich: „Diese Spekulation entbehrt jeglicher Grundlage. Das Gegenteil ist der Fall – die Studie ID.Life ist sowohl intern als auch extern extrem gut angekommen“ (Quelle: Auto Motor Sport). Dass der ID.Life wie vorgestellt auch erscheinen wird, ist damit freilich keineswegs gesagt. Da dieser eine Studie ist, war damit ohnehin nicht zu rechnen. Was bis zum geplanten Start des E-Autos, das aus der Studie erwachsen soll, bis 2025 noch an Änderungen vorgenommen wird, gehört zum Entwicklungsprozess.

Originalartikel:

VW fürchtet fehlenden Erfolg: E-Auto-Studie wird überarbeitet

Zwei Schritte vor, einer zurück – so entwickelt sich wohl auch bei Volkswagen derzeit die E-Mobilitätsstudie ID. Life. Im vergangenen Jahr stellten die Wolfsburger während der IAA in München bereits ein seriennahes Elektroauto vor, das 2025 auf den Markt kommen sollte. Jetzt sieht die Sache hingegen anders aus, was hier durchaus wörtlich zu verstehen ist.

Für die Designer des stadttauglich kleinen E-Autos geht die Arbeit offenbar zum Teil von vorne los, wie die Automobilwoche aus Insiderkreisen erfahren hat (Quelle: Automobilwoche via Winfuture). Das Problem ist die Retro-Optik des bisherigen Entwurfs (zu sehen oben im Bild). In der Führungsebene von VW ist man offenbar nicht zufrieden mit der Resonanz des ID. Life.

Jetzt soll ein modernerer Look her. Wie genau der aussehen wird, ist allerdings noch völlig offen. Offiziell hat sich VW nicht zu den Plänen rund um das E-Auto zum Einsteigerpreis geäußert. Sollten tatsächlich aber „nur“ kosmetische Änderungen vorgesehen sein – also die Karosserie überarbeitet oder sogar ganz neu aufgesetzt werden, was dank der flexiblen MEB-Plattform möglich ist –, könnte man sich an den weiteren Spezifikationen weiterhin festhalten.

ID.2 dürfte die wichtigsten Features behalten

Das bedeutet: Wahrscheinlich bleibt es beim vergleichsweise günstigen Kaufpreis von um 20.000 Euro. Potenzielle Kundinnen und Kunden dürfte das freuen. Für VW wäre das auch insofern ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal als Elon Musk gerade erst Teslas vermeintlichen Plänen für ein günstiges Einstiegsmodell eine Abfuhr erteilt hat.

Der ID.5 ist das aktuell jüngste Modell der E-Auto-Reihe von VW:

ID.5 (GTX): VW stellt seine neuen Stromer vor

Bei der Reichweite hat man mindestens 400 km angepeilt. Für den urbanen Einsatz mehr als genug. Trotzdem könnte die bisher vorgesehen 57-kWh-Batterie bis 2025 den Kunden ungewohnt klein vorkommen, es sind schließlich noch ein paar Jahre Entwicklung bis dahin. Am Zeitplan soll sich nach aktuellem Stand nichts ändern. Ob das E-Auto aus der Studie letztlich als ID.2 auf den Markt kommen wird, kann bisher nur vermutet werden.