Pokémon GO: Niantic will Cheater-Gruppe jetzt vor Gericht ziehen

Franziska Behner 1

Niantic geht jetzt auch gerichtlich gegen die Betrüger vor, die eine gefälschte Variante der App Pokémon GO in Umlauf gebracht haben.

Die Mobile-App Pokémon GO hat viele Spieler. Unter ihnen leider auch einige Hacker, die sich unerlaubterweise Vorteile mit kleineren und größeren Tricks ercheaten. Gegen eine besonders große Gruppierung, die manipulierte Varianten von Pokémon GO veröffentlichten, geht Niantic nun vor. Sie nennen sich Global++ und haben auch schon eine falsche Version von Ingress verbreitet.

Bei der durch Global++ verbreiteten Version haben die Nutzer die Möglichkeit, durch GPS-Spoofing ihre GPS-Koordinaten zu fälschen. Du könntest ganz entspannt in deinem Lieblingscafé sitzen und dein Smartphone denkt dabei, dass du gerade in Tokyo auf Shoppingtour bist.

Weltweit geben die Spieler viel Geld für Pokémon GO aus - hättest du das gedacht?

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So viel Geld gibt die Welt für Pokémon GO aus.

Wie Business Insider berichtet, geht Niantic nun gegen diese Betrüger vor. Sie verschaffen sich und allen Nutzern der gefälschten App einen unfairen Vorteil und verstoßen außerdem gegen das geistige Eigentum. Bei Pokémon GO bedeutet das beispielsweise, ganz leicht regionale Pokémon von anderen Kontinenten erhalten zu können. Im eher kompetitiven Spiel Ingress hingegen vereinfacht Spoofing das Gewinnen enorm.

Bisher sind die Schuldigen noch nicht gefasst, die Klage steht aber im Raum und die Täter werden gesucht. Zwei äußerst verdächtige Personen wurden bereits gefunden, außerdem soll es 20 Komplizen geben. Neben der einstweiligen Verfügung steht auch der Vorschlag im Raum, den Schuldigen eine Geldstrafe aufzuerlegen. Bekannt ist aktuell, dass die Webseite von Global++ offline genommen wurde und auch der Discord-Server nicht mehr zu erreichen ist.

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