Home-Office ist das Mittel der Stunde. Doch nicht immer lässt sich die Maßnahme leicht umsetzen. Wie sich nun zeigt, gilt das auch für Apple. Schuld ist eine wichtige Eigenschaft des iPhone-Herstellers.

 

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Home-Office bei Apple: Angestellte kämpfen mit Startschwierigkeiten

Für Apple ist Geheimhaltung ein hohes Gut. Doch genau die ist nun offenbar in Gefahr: weil Mitarbeiter in Zeiten der Coronakrise vermehrt von zu Hause aus arbeiten. Laut einem Bericht des Wall Street Journal war der Start ins Home-Office für viele Mitarbeiter holprig. Softwareentwickler etwa hätten über langsame Download-Geschwindigkeiten geklagt, zitiert MacRumors aus dem Bericht. Auch sei manchen Angestellten nicht ganz klar, woran sie zuhause arbeiten dürfen. So könnte am Ende COVID-19 zur Gefahr für Apples Geheimhaltung werden.

Einen totalen Shutdown gibt es bei Apple jedoch nicht. Jedenfalls nicht in den Firmenzentrale. Die Ladengeschäfte, in denen täglich mehrere Hunderttausend Kunden die neuesten iPhones, iPads und Macs ausprobieren, sind seit ein paar Tagen dicht – in den meisten Regionen der Welt.

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Der harte Kern bleibt auf dem Campus

Leerräumen kann Apple das Firmengelände Apple Park und die alte Zentrale am Infinite Loop nicht. Auch daran ist die Geheimhaltung schuld: Unveröffentlichte Produkte dürfen das Firmengelände nicht verlassen, erklärt MacRumors. Und so arbeiten auch aktuell noch einige Mitarbeiter an neuer Hardware und den Software-Updates für den Herbst. Es gehe darum, die Mitarbeiterdichte zu verringern, heißt es im Bericht des Wall Street Journal.

Wegen Corona muss Apple auch in Sachen WWDC umdisponieren: Für die Keynote auf der Entwicklerkonferenz gibt es aktuell keinen Termin, das Event selbst wird in diesem Jahr online stattfinden – irgendwann im Juni. Zu rechnen ist mit einem Ausblick auf die neuen Betriebssysteme iOS 14 (iPadOS 14), watchOS 7 und macOS 10.16.

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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