Google ist dafür bekannt, sich von anderen Betriebssystemen und Unternehmen inspirieren zu lassen, wenn es um neue Funktionen für Android geht. Dieses Mal hat man sich bei Windows bedient und ein Feature übernommen, das selbst Microsoft damals anderswo gefunden hat.

 

Android 12

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Android 12 soll Papierkorb bekommen

Unter Windows und macOS kennt man diese Funktion schon seit Jahrzehnten. Der Papierkorb ist ein Speicherort, an dem alle Dateien landen, die ihr löscht. Tatsächlich löscht ihr diese nämlich nicht, sondern verschiebt sie in den Papierkorb. Erst wenn die Dateien dort gelöscht werden, sind sie auch wirklich weg. Was Windows und macOS können, will Google jetzt auch in Android 12 einbauen. Laut XDA wurden die ersten Vorbereitungen für diese Funktion bereits mit Android 11 getroffen. Bisher nur für Entwickler, die dieses Feature in ihren Apps nutzen konnten. Mit Android 12 soll der Papierkorb dann so funktionieren, wie wir ihn kennen.

Wie genau der Papierkorb in Android 12 funktionieren wird, ist bisher noch nicht bekannt. Man geht davon aus, dass die gelöschten Inhalte aus Apps in dem Papierkorb landen und dort nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden. So haben Nutzer und Nutzerinnen genug Zeit, Dateien zu retten, die man eventuell versehentlich gelöscht hat. Smartphone-Hersteller wie Samsung haben bereits so eine ähnliche Funktion umgesetzt. So werden Fotos aus der Galerie nicht sofort gelöscht, wenn man sie entfernt. So hat man die Chance, Fotos, die man versehentlich gelöscht hat, zu retten. Ein systemweiter Papierkorb für Android wäre also durchaus sinnvoll.

Was uns mit Android 12 noch erwartet:

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Android 12: Nutzer müssten sich umgewöhnen

Wenn die gelöschten Dateien erst einmal im Papierkorb landen, bevor sie wirklich gelöscht werden, wird aber auch der Speicherplatz erst freigegeben, wenn die Nutzer und Nutzerinnen den Papierkorb leeren. Bis dahin verändert sich nichts, wenn die Fotos und Ähnliches nur in den Papierkorb verschoben werden. Die neue Funktion für Android 12 hat also Vor- und Nachteile, die man beachten sollte. Wir sind gespannt, wie gut die Umsetzung von Google dann funktioniert.

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