Xiaomi verteilt zwar regelmäßig Android-Updates für seine Smartphones, zu den schnellsten Herstellern gehört das chinesische Unternehmen aber nicht. Jetzt versucht Xiaomi die Verzögerung zu erklären, bestätigt im Endeffekt aber nur, was viele schon wissen.

 

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Android 11 ist für Xiaomi eine große Herausforderung

Xiaomi hat kürzlich mit dem Mi 11 ein neues High-End-Smartphone auf den Markt gebracht. Dieses wurde, anders als zuvor erwartet, zwar mit Android 11 ausgeliefert, aber nicht mit der MIUI 12.5. Stattdessen mussten wir uns mit der älteren Version der Oberfläche begnügen, obwohl MIUI 12.5 viele Verbesserungen mitbringt, die wirklich sehnsüchtig erwartet werden. So können beispielsweise normalerweise, nicht löschbare Apps entfernt werden. Doch der Rollout verzögert sich. Selbst das noch neuere Mi 11 Lite und Mi 11 Ultra laufen nur mit MIUI 12. Xiaomi schiebt die Schuld auf Android.

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Laut Xiaomi ist es unter Android 11 nämlich sehr schwer, eigene Apps anzupassen. Deswegen haben selbst High-End-Smartphones das Update auf die neue Oberfläche noch nicht bekommen. Auch die Performance und Stabilität sind ein großes Problem. Tatsächlich scheint aber nicht Android 11 das Problem zu sein, die neueren Handys laufen ja schon mit dem neuen Betriebssystem von Google, sondern MIUI 12.5. Wenn man eine so stark angepasste Version anbietet, ist davon auszugehen, dass die Anpassung viel Arbeit bedeutet.

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Hat Xiaomi einfach zu viele Smartphones im Angebot?

In den letzten Wochen hat Xiaomi unzählige neue Handys vorgestellt. Vom Mi 11 gibt es nun vier Varianten, davor gab es aber auch noch viele Redmi-Handys, die sich alle nur ein wenig unterscheiden. Die Anzahl kann schon gar nicht mehr überblickt werden und der Kunde oder die Kundin weiß auch gar nicht mehr, was für Handys das sind. Bei so vielen Geräten wundert es uns nicht, dass es Verzögerungen bei Updates gibt. Da müssen wohl die Ressourcen etwas aufgestockt werden, damit es so gut funktioniert wie bei Samsung. Leichter wird es für den chinesischen Hersteller sicher nicht, wenn immer mehr Handys auf den Markt kommen. Am Ende haben der Kunde und die Kundin das Nachsehen.

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