Der US-Hersteller arbeitet mit Hochdruck an der Zukunft der eigenen Handys. Ein glaubwürdiger Bericht zeichnet aktuell ein Bild von einem iPhone, was es so bisher noch nie gab. Worauf und ab wann können sich Apple-Nutzerinnen und -Nutzer freuen?

 

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Schon vor Wochen veröffentlichte der anerkannte Apple-Experte Ming-Chi Kuo Apples Fahrplan für die Zukunft der Handy-Sparte. Jetzt konkretisiert Kuo seine Aussagen und die beinhalten jede Menge faszinierender Informationen.

iPhone: 2023: Apple plant mit Face ID im Display

Schon bekannt war: Apple arbeitet an der Eliminierung der Notch. Noch in diesem Jahr wird die Displaykerbe kleiner, 2022 weicht sie einem kleinen Kamera-Loch und 2023 soll schließlich nichts mehr einem makellosen Bildschirm im Wege stehen. Und genau da gibt's ein Problem. Wo steckt dann die Selfie-Kamera und wird Face ID (Apples Gesichtserkennung) überhaupt funktionieren?

Auch andere Firmen, wie beispielsweise Xiaomi, arbeiten schon an der Technik:

Xiaomi zeigt Selfie-Kamera unter dem Display

Wird es, denn laut Kuo plant Apple ganz fest im Jahr 2023 mit der Einführung eines Face-ID-Systems unter dem Bildschirm. Konkreter wird der Experte aber nicht, allerdings müsste Apple es schaffen, zumindest irgendwie eine Kamera unterm Display dafür zu verstecken. So etwas gibt es schon vom chinesischen Hersteller ZTE, jedoch überzeugen konnte die Technik bisher leider nicht. Apple müsste bis 2023 also eine wesentlich verbesserte Technologie verwenden und noch mehr. Denn für eine erfolgreiche und sichere Gesichtserkennung braucht es mehr als nur die optische Komponente. Weitere Sensoren der bisherigen TrueDepth-Kamera müssten unterm Display versteckt werden. Eine große Herausforderung, die Apple aber gewillt ist zu meistern.

Was soll es noch geben?

Unterm Display soll sich aber nicht nur Face ID verbergen, auch ein Fingerabdruckscanner für Touch ID soll parallel zu Einsatz kommen. Den sehen wir übrigens wohl schon früher, also im kommenden iPhone 13 oder spätestes iPhone 14. Ein weiteres Highlight des iPhones in zwei Jahren: Ein periskopisches Teleobjektiv. Nur neu ist dies wieder nicht, bekommen wir derartige Zoomlinsen doch schon heute bei der Android-Konkurrenz. Ein profund funktionierendes Gesichtserkennungssystem unter dem Bildschirm wiederum wäre tatsächlich eine Premiere.