Sony hat heute mit dem Xperia 1 III, Xperia 5 III und Xperia 10 III insgesamt drei neue Smartphones vorgestellt, die einige besondere Eigenschaften bieten, die es in der Form so noch nicht gab. Doch nicht nur die zwei High-End-Modelle überraschen positiv. Auch beim Xperia 10 III wurde eine wichtige Entscheidung getroffen, die die Konkurrenz so nicht macht.

 

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Sony Xperia 1 III und Xperia 5 III

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Während das Xperia 5 bisher eher so als deutlich abgespeckte Version des Xperia 1 galt, hat sich das in diesem Jahr deutlich verändert. Das Xperia 5 III und Xperia 1 III teilen sich die wichtigsten Eigenschaften. Nur in einzelnen Bereichen gibt es Unterschiede. So besitzt das Xperia 1 III das weltweit erste 4K-Display mit 120 Hz. Das HDR-OLED-Panel kann Inhalte gestochen scharf und jetzt absolut flüssig darstellen. Beim Xperia 5 III sind es auch 120 Hz, aber „nur“ FHD+. Ansonsten sind die Handys im Grunde identisch, bis auf die Diagonale der Displays mit 6,5 und 6,1 Zoll. Besonders das Xperia 5 III könnte so als knallharte Alternative zum Galaxy S21 auftreten.

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Sony Xperia 5 Plus in Bildern: Neues Handy bringt unerwartete Überraschung mit

Sony Xperia 1 III vorgestellt

Weltweit einzigartige Kamera

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Im Bereich der Kamera hat Sony ebenfalls eine Weltneuheit zu bieten. Beide Smartphones besitzen ein variables Teleobjektiv mit Brennweiten von 70 und 105 mm. Sony deckt damit einen extrem großen Bereich mit dem Ultraweitwinkel mit 16 mm (12 MP), Weitwinkel mit 24 mm (12 MP) und dem besonderen Teleobjektiv mit 70 und 105 mm (12 MP) ab. Zudem kommt dort der Dual-PDAF-Sensor für extrem schnellen Autofokus zum Einsatz und eine optische Bildstabilisierung bei der Hauptkamera und dem Teleobjektiv. Das Xperia 1 III unterstützt zudem noch Real-Time-Tracking und hat einen 3D-Sensor, was es beim Xperia 5 III nicht gibt. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Brennweiten soll sehr flüssig funktionieren. Die Technologien wurden in enger Kooperation mit der Alpha-Kameraabteilung entwickelt.

Der Fokus sitzt beim neuen Sony Xperia 1 III immer (Bild: Sony)

Technisch auf dem neuesten Stand

Nicht nur die Displays des Sony Xperia 1 III und Xperia 5 III sind auf dem neuesten Stand. Auch beim Rest werden keine Kompromisse gemacht. Es kommt der Snapdragon 888 zum Einsatz, das Xperia 1 hat 12 GB RAM und 256 oder 512 GB internen Speicher, das Xperia 5 muss mit 8 GB RAM und 128 oder 256 GB auskommen. Beide Smartphones werden von einem 4.500-mAh-Akku angetrieben, der mit 30 Watt schnell wieder aufgeladen werden kann. Die Handys sind zudem wasserdicht, unterstützen 5G und zumindest das Xperia 1 III kann kabellos geladen werden. Als Betriebssystem kommt Android 11 zum Einsatz. Sony gibt zudem eine drei Jahre geltendes Akku-Nutzungsversprechen, hat aber nicht wirklich definiert, was das bedeutet.

Sony Xperia 5 III vorgestellt

Sony streicht keine sinnvollen Eigenschaften weg

Großen Wert hat Sony darauf gelegt, die Fehlentscheidungen der Konkurrenz nicht zu kopieren. Der interne Speicher kann per microSD-Karte aufgestockt werden, das Netzteil befindet sich im Lieferumfang und auch ein Kopfhöreranschluss ist noch vorhanden. Den einzigen Fehler, den Sony macht, ist der, dass der Marktstart irgendwann für den Frühsommer angegeben wird und wir keinen Preis kennen.

Sony Xperia 10 III überzeugt auch

Sony Xperia 10 III vorgestellt

Doch nicht nur die Topmodelle fallen positiv auf, auch das Mittelklasse-Modell Xperia 10 III überzeugt auf dem Papier. Es besitzt ein 6-Zoll-OLED-Display, wird vom Snapdragon 690 angetrieben, kann auf 6 GB RAM und 128 GB internen Speicher zugreifen. Der Akku ist ebenfalls 4.500 mAh groß und das Handy ist nach IP68 wasserdicht und gegen Staub geschützt. Der Clou aber kommt bei der Kamera. Sony verbaut im Xperia 10 III einen Weitwinkel mit 12 MP, Ultraweitwinkel mit 16 MP und Teleobjektiv mit 8 MP. Auf Letzteres verzichten viele Smartphone-Hersteller wie Samsung beim Galaxy A52 oder Xiaomi in den unzähligen Mittelklasse-Handys. 5G, Speichererweiterung und 3,5-mm-Klinkenanschluss gibt es hier natürlich auch. Der Preis und die genaue Verfügbarkeit stehen aber auch hier nicht fest.