Was ist bei IKEA los? Das schwedische Möbel-Unternehmen ist sonst vor allem bei Schnäppchenjägern beliebt. Nun versucht IKEA aber, die Zielgruppe zu erweitern. Dafür geht der Hersteller eine neue Kooperation ein – und der Partner überrascht. 

Möbel für Gamer: IKEA und Asus arbeiten zusammen

Vor allem Berufseinsteiger, Studenten und junge Familien sieht man oftmals durch die Gänge von IKEA schlendern. Egal ob Betten, Schreibtische, Stühle, Dekorationen, Betten, Sofas, Hotdogs, Teelichter oder sein es nur Bleistifte – eigentlich ist es fast unmöglich, mit einem leeren Einkaufswagen an die Kasse zu kommen.

Doch eine Zielgruppe sprach das Möbelhaus bislang eher weniger an: Gamer. Das soll sich nun jedoch ändern, wie IKEA in einem offiziellen Blogeintrag bekannt gibt. Zusammen mit Asus‘ Gaming-Sparte ROG möchte man in Zukunft an einer Kollektion arbeiten, die sich vor allem an Spieler richtet. Die Bandbreite an Produkten soll dabei nicht nur Einrichtungsgegenstände, sondern auch Zubehörartikel umfassen. Für beide Seiten ein durchaus lohnendes Geschäft: Schließlich spielen inzwischen mehr als 2,5 Milliarden Menschen Videospiele. Groß genug ist der potenzielle Kundenkreis also allemal.

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Wann kommen IKEAs Gaming-Möbel?

Im vergangenen Jahr gab es bereits eine Kooperation zwischen IKEA und UNYQ, bei der man an Keycaps für Tastaturen, Kabelhalterungen für Mäuse und ein Gaming-Armband arbeitete – nun scheint man das Angebot mit Asus erweitern zu wollen. Vor allem auf die Ergonomie wolle man bei der Entwicklung der Gaming-Möbel großen Wert legen. Die Serie besteht aus 30 Produkten, die bereits im Februar 2021 in China in den Verkauf starten – quasi als Pilotprojekt.

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Sollte das Experiment von Erfolg gekrönt sein, werden die Gaming-Möbel im Herbst 2021 auch ihren Weg in die anderen Einrichtungshäuser, darunter auch Deutschland, finden. IKEA versichert zudem, dass es sich bei den Produkten nicht um eine limitierte Edition handelt, sondern alle Artikel langfristig im IKEA-Sortiment angeboten werden.