iPad 10.2 seziert: Letzte Gewissheiten für Apples „Billig-Tablet“

Holger Eilhard

Das iPad 10.2 tritt mit einem leicht gewachsenen Display in die Fußstapfen des laut Apple beliebtesten Tablets. Welche Verbesserungen sich hinter dem nun 10,2 Zoll großen Bildschirm verstecken beweist ein Blick ins Innere.

iPad 10.2 seziert: Letzte Gewissheiten für Apples „Billig-Tablet“
Bildquelle: Apple.

iPad 10.2: Einsteigertablet mit kleinen Verbesserungen

Nachdem iFixit in den vergangenen Tagen schon mit Teardowns des iPhone 11 Pro Max, iPhone 11 und Apple Watch Series 5 Überstunden geschoben hat, folgt nun auch das neue iPad 10.2 (2019). Mit dem neuen Format schickt Apple die traditionelle Displaydiagonale von 9,7 Zoll in den Ruhestand.

iFixit zerlegte das iPad 10.2, die nunmehr 7. Generation, auf der Suche nach Veränderungen, in seine Einzelteile. Die gefundenen Unterschiede halten sich dabei in Grenzen. Äußerlich ist neben dem größeren Display der Smart Connector für Apples externes Keyboard ein Hinweis auf das neue Tablet.

Direkt nach dem ersten Schritt, dem Öffnen des Tablets durch ein Aufheizen des Klebers rund ums Display, zeigt sich, dass das günstigste Tablet weiterhin ein nicht-laminiertes Display besitzt. Das Frontglas kann im Fall der Fälle also separat vom Rest des Displays ausgetauscht werden, was etwaige Reparaturen günstiger macht.

Auf dem iPad 10.2 läuft nun ebenfalls iPadOS 13.1. Hier sind einige wichtige Features, die ihr kennen solltet:

iPadOS 13: 7 Top-Funktionen im Video.

iPad 10.2: Mehr Arbeitsspeicher fürs Einsteigertablet

In den weiteren Schritten entdeckte man den exakt selben Akku wie im alten iPad 9.7. Modellnummer, A1484, und technische Daten haben sich entsprechend nicht geändert. Der Akku verfügt damit weiterhin über 32,9 Wh. Trotz eines größeren Gehäuses wächst der Akku also nicht, die Laufzeit soll laut Apple aber genauso lang sein wie beim iPad der 6. Generation.

Auf dem Logicboard des iPad 10.2 gibt es immerhin eine kleine Überraschung. Zwar kommt weiterhin nur Apples A10-Chip – bekannt aus dem iPhone 7 – zum Einsatz, dem neuen Flachmann stehen dafür aber nun 3 GB RAM zur Verfügung. Das iPad 9.7 musste noch mit 2 GB auskommen. Das neue Tablet ähnelt damit einem überdimensionierten iPhone 7 Plus.

iFixit gibt dem iPad 10.2 nur 2 von 10 möglichen Reparierbarkeitspunkten. Punktabzug gibt es erneut für den großzügigen Einsatz von Kleber und dem auf dem Logicboard verlöteten Lightning-Port. Dieser stellt laut iFixit eine häufige Problemquelle dar. Positiv für Reparaturen ist jedoch das nicht laminierte Display.

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