Nicht etwa das reguläre iPhone 14 ist derzeit bei den Kundinnen und Kunden beliebt, ausgerechnet Apples teuerste Variante (iPhone 14 Pro Max) erfreut sich einer extrem hohen Nachfrage. Viel spricht dafür, dass Apple bald auf eine ziemlich üble Idee kommen wird – zumindest aus Sicht der Kunden.

 
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Mittlerweile ist es ein offenes Geheimnis: Das reguläre iPhone 14 enttäuscht, die Pro-Modelle hingegen sind die wahren Gewinner in Apples aktuellem Handy-Portfolio. Insbesondere das iPhone 14 Pro Max profitiert. Laut dem weltweit bekannten Apple-Insider Ming-Chi Kuo zeichnet das Top-Modell für etwa 60 Prozent des gesamten Auftragszuwachses bei den Pro-Modellen verantwortlich (Quelle: Ming-Chi Kuo). Erst kürzlich wurde übrigens der Bildschirm des iPhone 14 Pro Max zum besten Smartphone-Display des Jahres gekürt.

iPhone 15 Pro Max vs. iPhone 15 Pro: Top-Modell erhält exklusive Features

Der Experte führt dann seine Gedanken weiter aus und nimmt an, dass Apple dies ermutigen wird, für eine größere Differenzierung zwischen dem künftigen iPhone 15 Pro Max und dem 15 Pro zu sorgen. Ergo: Das iPhone 15 Pro Max könnte demzufolge mehr Features und Funktionen als das reguläre iPhone 15 Pro erhalten. Man denke hier zum Beispiel an die bereits kolportierte Periskop-Kamera, so etwas könnte dann dem Max-Modell vorbehalten bleiben.

Derzeit unterscheiden sich iPhone 14 Pro und Pro Max nicht so stark:

iPhone 14 (Pro) vorgestellt Abonniere uns
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Letztlich möchte Apple so die Kunden dazu bringen, doch gleich mehr Geld auszugeben und zum teureren Top-Modell zu greifen. Spinnt man den Gedanken weiter, dann sind eventuelle Preiserhöhungen beim iPhone 15 Pro Max ebenso nicht gänzlich unmöglich. Schließlich dürfte Apple testen, wie weit sie bei den Kundinnen und Kunden gehen können. Obendrauf kommt noch, dass die Preise bei Apple ohnehin steigen dürften. Denn der iPhone-Hersteller muss jetzt teurer einkaufen.

Eine ziemlich fiese Idee, denn Käufer eines normalen iPhone 15 Pro werden quasi degradiert. Apple ist aber bekanntlich kein karitativer Verein, sondern ein börsennotiertes Unternehmen. Entsprechend ist man beim iPhone-Hersteller allein dem Wachstum und der Marge verpflichtet. So lange die Kundinnen und Kunden weiterhin kaufen, geht die Rechnung in jedem Fall für Apple auf.

Mit einem faltbaren iPhone solltet ihr im nächsten Jahr aber noch nicht rechnen:

iPhone 15 Ultra: Neuer Name im Spiel

Zu diesen Überlegungen passt dann auch ein vorheriger Bericht. Insider Mark Gurman warf nämlich für das iPhone 15 Pro Max die Umbenennung in iPhone 15 Ultra in den Ring. Sollte sich das Top-Modell tatsächlich in Zukunft verstärkt vom regulären iPhone 15 Pro unterscheiden, wäre ein neuer Name nur eine logische Konsequenz und Apple könnte dann natürlich auch noch mehr die Hand aufhalten und die Preise entsprechend gestalten. Ob alle diese Überlegungen zutreffen? Erfahren wir im Herbst 2023.