Kann Apple das iPhone 12 pünktlich im September vorstellen? Die Antwort weiß in Zeiten des Coronavirus wohl nicht einmal der Hersteller selbst. Nun gibt es jedoch gute Neuigkeiten: Die vielleicht wichtigste Komponente geht offenbar rechtzeitig in die Produktion.

 
iPhone 2020
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iPhone 12: Prozessor-Produktion angeblich im Zeitplan

Die Prozessoren für neue iPhones gehen üblicherweise zwischen April und Mai in die Massenproduktion. Und das offenbar auch in diesem Jahr, wie das taiwanesische Branchenblatt DigiTimes berichtet. Und zwar trotz Corona: Das inzwischen zur Pandemie erklärte Virus ließ einige Beobachter bereits vermuten, dass sich Apples nächste iPhone-Generation verspäten könnte. Denn die Produktion in Asien stockt – betroffen sind dabei natürlich auch Smartphones.

Der A14-Chip soll nun kurz vor der Fertigung stehen, schreibt DigiTimes. Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) fertigt den Chip in diesem Jahr erstmals im 5-nm-Verfahren. Für Nutzer bedeutet das vor allem: Mehr Leistung bei möglicher längerer Akkulaufzeit.

TSMC fertigt Apples iPhone- und iPad-Prozessoren schon seit 2016 – den ersten mit Namen A10 noch im 16-Nanometerverfahren

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iPhone 12: Vier neue Modelle erwartet

Vier neue iPhones werden in diesem Jahr erwartet: Ein neuartiges kleineres iPhone 12 mit 5,4-Zoll-Bildschirm, ein Nachfolger für das iPhone 11 und zwei Pro-Modelle. Deren Bildschirme sollen größer werden: Beim Max-Modell rechnet die Gerüchteküche aktuell mit 6,7 statt 6,5 Zoll. Das „iPhone 12 Pro“ könnte mit einem 6,1-Zoll-Display ausgestattet sein. Derzeit sind es beim iPhone 11 Pro 5,8 Zoll.

Schneller dürfte die nächste iPhone-Generation übrigens nicht nur wegen des neuen Prozessors werden: Auch mehr Arbeitsspeicher soll es für die neuen Apple-Smartphones geben, nämlich 6 statt wie bislang 4 GB.