Zwei Industriegrößen schließen sich zusammen, damit den E-Autos der Strom nicht ausgeht. Die Lösung ist so einfach wie genial.

Für E-Autos: Hier werden Telefonhäuschen zu Ladestationen

Ein Internet- und Mobilfunkunternehmer und ein Anbieter von E-Auto-Ladestationen schließen sich in Irland zusammen: Aus insgesamt „bis zu“ 180 telephone kiosks, also Telefonhäuschen, werden Ladestationen für Elektroautos.  Eir und EasyGo haben ihre Zusammenarbeit in dieser Woche verkündet – beide Unternehmen sind die größten in ihrer Branche.

EasyGo werde die neuen Charger in sowohl in größeren als auch kleineren Städten Irlands verteilen, heißt es in der Pressemeldung. Es werde sich dabei um Stationen für schnelles Aufladen handeln – 20 Minuten Laden für 100 Kilometer Reichweite.

Mit dem Schritt will Eir seinen Beitrag zu Mobilitätswende leisten: Radikale Schritte seien nötig, um dem Klimawandel zu begegnen, erklärt CEO Carolan Lennon. Man wolle mit nun seinen Teil dazu beitragen, indem die nur „selten genutzte und veraltete“ Infrastruktur durch modernste Schnellader ersetzt werde.

Seid ihr diesen Irrtümern über E-Autos auch schon auf den Leim gegangen?

5 Irrtümer über Elektroautos

Telefon-Lader sollen einen Anreiz schaffen

Bis 2030 will Irland 936.000 Elektroautos auf die Straße bringen, um die definierten Klimaziele einzuhalten. Die neue Telefonhäuschenoffensive könnte nun entsprechende Anreize schaffen.

„Der Transportsektor ist in Irland für ein Drittel der CO2-Emissionen, die im Zusammenhang mit Energie stehen, verantwortlich. Diese Initiative werde dabei helfen, den Austausch von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren durch Elektroautos zu beschleunigen.“ Das sei, heißt es in der Pressemitteilung von EasyGo, die „praktikabelste Lösung“, um CO2-Emissionen einzusparen.

Die neuen Ladestation würden insbesondere in ländlichen Regionen für mehr Vertrauen in die neue Technik sorgen – dort sei eine entsprechende Ladeinfrastruktur in besonderem Maße von Bedeutung.