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Klare Ansage von Toyota-Manager: Hybride sind nicht angezählt

Der bZ4X ist noch immer Toyotas einziges E-Auto am Markt. (© IMAGO / Pond5 Images)

Bei E-Autos hat sich Toyota bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Erst seit kurzem will der größte Autokonzern der Welt ernsthaft auf den Batterieantrieb setzen. Im Gegensatz zu vielen anderen werden die Japaner aber nicht auf Alternativen verzichten. Der Deutschland-Chef von Toyota verrät jetzt, warum.

E-Autos sind nicht alles: Toyota bleibt seinen Hybriden treu

„Wir hätten auch einfach nur Tesla nacheifern können. Aber das wäre für Toyota der falsche Weg. Wir müssen unseren eigenen Weg finden, und den beschreiten wir gerade“, erklärt André Schmidt, Chef von Toyota Deutschland.

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Zu erkennen ist davon in der Öffentlichkeit allerdings noch nicht viel, wie er zugibt. Mit dem Fokus auf Hybridantriebe habe man derzeit eher das Image eines Nachzüglers. Eine Kehrtwende will Toyota trotzdem nicht hinlegen. Der japanische Autobauer setzt zwar inzwischen mehr auf batterieelektrisch angetriebene Autos, will die Technologieoffenheit aber nicht aufgeben.

Es gehe einfach darum, die Klimabelastung bestmöglich zu verringern, meint Schmidt. „Sehr teure“ Elektrofahrzeuge, die sich nur wenige Kunden leisten können, seien der falsche Ansatz. Stattdessen müsse man möglichst viele Autofahrer mit weniger schädlichen, alternativen Antrieben versorgen und zudem nicht nur auf die Emissionen bei der Fahrt achten (Quelle: Automobilwoche via Ecomento).

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„Die Politik springt zu kurz, wenn sie dieses große Problem mit einer einzigen Technologie beseitigen will. Wer nur auf einen schmalen Technologiepfad setzt, benötigt für die Dekarbonisierung viel mehr Zeit, als wenn mehrere Pfade gleichzeitig beschritten werden“, ist der Toyota-Manager sicher.

Der bZ4X ist bisher Toyotas einziges reines E-Auto:

Toyota zeigt das Concept Car bZ4X in einem Teaser
Toyota zeigt das Concept Car bZ4X in einem Teaser

Nimmt Toyota sich Apples Strategie als Vorbild?

Während der Erfolg von Tesla vor allem in der Geschwindigkeit liege, mit der „alle Elemente der Elektrifizierung“ vorangetrieben wurden, will Toyota also nicht um jeden Preis der Erste sein. Die Strategie erinnert an Apple und seine iPhones. Während manche Neuerungen bei Android-Smartphones schon Jahre bekannt sind, werden sie erst wirklich zum Hit, wenn Apple seine Version startet.

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Ob Toyota mit seinen E-Autos letztlich dann auch so erfolgreich wird wie Apple am Smartphone-Markt muss sich zeigen. Fest steht: Hybride werden die Japaner nicht aufgeben, um dafür schneller mehr BEVs anbieten zu können. Trotzdem will man die Schlagzahl bei E-Autos deutlich erhöhen. Wie sich der Plan mit dem EU-Ziel verträgt, ab 2035 keine Verbrenner mehr neu zuzulassen, muss sich zeigen.

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