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Kommender Zombie-Hit bringt selbst starke Gaming-PCs an ihre Grenzen

Die Systemanforderungen für Dying Light 2 fallen ziemlich hoch aus. (© Techland)
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Wer die ersten Gameplay-Szenen von Dying Light 2 gesehen hat, weiß, dass der neue Zombie-Hit verdammt gut aussieht. Doch das hat seinen Preis, zumindest auf dem PC. Ein Blick in die offiziellen Systemanforderungen offenbart, dass selbst ein High-End-Rechner anscheinend an seine Grenzen stoßen dürfte – zumindest, wenn Spieler auf Raytracing setzen. 

Dying Light 2: Hohe Systemanforderungen schocken PC-Spieler

Eigentlich sollte Dying Light Anfang 2020 erscheinen, dann erfolgte die Verschiebung auf Dezember 2021. Auch diesen Termin konnte das Team von Entwicklerstudio Techland nicht halten und kündigte deswegen vor einigen Monaten an, dass man den Release noch einmal auf den 4. Februar 2022 verschieben muss. Immerhin gab es als Wiedergutmachung vor knapp zwei Wochen neues Gameplay-Material zu sehen.

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Nun gab man auch endlich die Systemanforderungen für PC-Spieler bekannt. Und die haben es in sich – zumindest, wenn ihr mit aktiviertem Raytracing spielen wollt:

Systemanforderungen PC Dying Light 2
PC-Systemanforderungen für Dying Light 2. (Bildquelle: Techland)

Glaubt man den Empfehlung des Studios scheint Dying Light 2 auf hohen Einstellungen selbst High-End-Gaming-PCs ins Schwitzen zu bringen – und das schon auf Full-HD. Spielern wird als Minimum eine GeForce RTX 2070 empfohlen, wenn sie in 1080p mit niedrigen Raytracing-Einstellungen rund 30 FPS erreichen wollen. Soll sich die Bildrate auf 60 FPS verdoppeln und die volle Bandbreite an Raytracing-Effekten über den Bildschirm flackern, wird sogar eine RTX 3080 fällig.

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Zur Relation: Aufgrund der aktuellen Hardware-Krise kostet die leistungsfähige Nvidia-Grafikkarte knappe 1.500 Euro. Hardware-Empfehlungen zum Spielen in WQHD oder gar 4K gibt Techland nicht ab. Kein Wunder, schließlich könnte selbst die RTX 3090 bei diesen Auflösungen an ihre Grenzen stoßen, wenn schon die RTX 3080 in Full-HD nur etwa 60 FPS im Schnitt erreicht.

Wie sich Raytracing auf die Grafik in Dying Light 2 auswirkt, zeigt der offizielle Trailer: 

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Dying Light 2: So schön sieht das Zombiespiel mit Raytracing aus

Ohne Raytracing reicht auch ein Mittelklasse-PC

Immerhin haben die Entwickler noch ein Ass im Ärmel: Nvidia DLSS. Die Upscaling-Technologie dürfte für eine deutlich bessere Performance sorgen, vor allem bei hohen Auflösungen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie gut Techland die Grafiktechnologie implementieren kann. Vor allem bei schnellen Spielen sorgt DLSS gerne für ein eher verwaschenes Bild.

Wer hingegen auf Raytracing verzichten kann, braucht sich wegen der Systemanforderungen keine großen Sorgen zu machen. Laut Techland reicht ein i3-9100 oder Ryzen 3 2300X zusammen mit einer GTX 1050 Ti oder RX 560 4 GB aus, um das Spiel auf niedrigen Einstellungen in Full-HD mit 30 FPS zum Laufen zu kriegen. Sollen es hohe Einstellungen und 60 FPS sein, wird mindestens ein i5-8600K bzw. Ryzen 5 3600X sowie eine GeForce RTX 2060 oder AMD RX Vega 56 fällig. Das klingt durchaus genügsam.

Doch nicht nur PC-Spieler müssen bei den Grafikeinstellungen eine schwere Entscheidung treffen. Konsolenspieler werden vor eine ähnliche Wahl gestellt. PS5- und Xbox-Series-Spieler können zwischen einem Qualitätsmodus mit Raytracing und einem Performance-Modus wählen, der eine Bildrate von 60 FPS anpeilt.

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