Bei LGs kommenden OLED-Fernsehern müssen Kunden ganz genau hinschauen. Manches Modell kommt doch ohne Evo-Panel aus, wie der Konzern nun selbst bestätigt hat. Stattdessen werden sie als günstiger Zwischenschritt verstanden. Dennoch steht auch bei der CS-Serie ein schneller Prozessor bereit.

LG: Manche OLED-TVs ohne Evo-Panel

Der südkoreanische Hersteller LG hat kürzlich neue Details rund um seine OLED-Fernseher für das Jahr 2022 veröffentlicht. Sie werden zwischen März und Mai auf den Markt kommen. Anders als bisher gedacht, verzichtet LG bei manchen Modellen auf ein Evo-Panel – was mit einem günstigeren Preis einhergeht. Zuvor wurde spekuliert, warum es zu einer Preissenkung kommt.

Wie LG nun selbst einräumt, handelt es sich bei den Varianten ohne Evo-Panel um eine Art Zwischenlösung, auch wenn lieber von einer „Weiterentwicklung“ der C1-Serie aus dem Jahr 2021 gesprochen wird (Quelle: WinFuture). Obwohl auf Evo verzichtet wird, dürfen sich Kunden über das neue webOS 2022 als Betriebssystem ihrer Fernseher freuen. Auch beim Prozessor müssen keine Abstriche gemacht werden, denn es kommt wie bei den Evo-Varianten der A9 Gen5 zum Einsatz.

Die Mittelklasse-Fernseher ohne Evo werden aller Voraussicht nach rund 150 bis 600 Euro günstiger zu haben sein, je nach Bilddiagonale. Möglicherweise lohnt sich aber trotzdem ein Blick auf die C1-Serie des Vorjahres, wenn es nicht der schnellste Prozessor und das neueste Betriebssystem sein müssen.

So preist LG die Vorteile von Evo an:

LGs Evo-Technologie bei OLED-Fernsehern

Evo-Panel von LG: Heller und detailreicher

LG zufolge sorgt die hauseigene Evo-Technologie für ein helleres Bild, das darüber hinaus auch noch mehr Details darstellen kann. Die erste Generation feierte bei LGs G1-Serie ihr Debüt, wobei der Hersteller die Evo-Vorteile anschließend teilweise per Firmware ausbremste. Evo gilt als Versuch von LG, zur Mini-LED-Technik von Samsung aufzuschließen.