In Apples Mac mini werkelt zwar schon ein hauseigener M1-Chip, dennoch arbeitet der iPhone-Hersteller davon unbeeindruckt jetzt schon an einem neuen Design. Informationen dazu gibt's jetzt von einem meist gut informierten Insider. Schon mal vorab: Der mini wird noch mehr mini.

 

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Kürzlich versprach uns Jon Prosser die Vorstellung des neuen MacBook Pro 2021 auf Apples Entwicklerkonferenz (WWDC) im Juni, jetzt legt die bekannte Plaudertasche nach und verrät Details zu einem anstehenden Re-Design des Mac mini. Erstmals erwähnt wurde der neue Mac-Winzling schon letzte Woche von Bloombergs Mark Gurman. Der sprach von einer „High-End-Version“ des Mac minis ohne jedoch nähere Angaben zum Design zu machen. Nur soviel: Im Inneren arbeitet der Nachfolger des M1 (10 Rechenkerne + 16 beziehungsweise 32 Grafikkerne, maximal 64 statt nur 16 GB RAM) und es gibt mehr Anschlüsse (4 statt nur 2 Thunderbolt/USB-C-Ports).

Mac mini 2021 noch kleiner: Apples Trick mit dem externen Netzteil

Prosser komplettiert nun diese Angaben mit seinen Details zum Re-Design. So soll der neue Mac mini 2021 nochmals wesentlich schlanker ausfallen. Erreicht wird dies durch einen „Trick“, den Apple auch beim iMac 2021 anwendet – das Netzteil befindet sich nicht mehr im Gehäuse, sondern ist extern ausgeführt und wird über denselben magnetischen Anschluss wie beim iMac verbunden.

Bild: Ian Zelbo / Jon Prosser.

Kommt uns bekannt vor: Schon die erste Generation des Mac mini aus dem Jahre 2005 besaß ein externes Netzteil. Apple konnte so an Platz und wohl auch an Kühlung sparen. Mit dem kommenden Mac mini feiert der Trick also ein eher überraschendes Comeback.

Bild: Ian Zelbo / Jon Prosser.

„Glas“ trifft auf Metall

Änderungen gibt's zudem beim Material, denn die obere Gehäusefläche soll aus eine Art Plexiglas bestehen, die über dem Aluminiumgehäuse montiert wird. Dafür gibt's laut Prosser auch einen guten Grund. Apple testet nämlich äquivalent zum neuen iMac die Option einer „Zweifarbenlackierung“, ein definitives Go für die Option gibt's aber wohl noch nicht – abwarten.

Ein weiteres Detail, statt kleiner Standfüße verbaut Apple zwei durchgehende Leisten auf der Unterseite. Ein Merkmal, was wir auch beim künftigen MacBook Air sehen werden. Ebenso auf dem Bild erkennbar der Lüftungsschlitz (Bild: Ian Zelbo / Jon Prosser).

Anschlusstechnisch entspricht das neuen Modell der noch immer erhältlichen Intel-Version, sprich wie schon von Gurman angekündigt finden sich 4 statt nur 2 Thunderbolt/USB-C-Ports im Gehäuse. Einen SD-Kartenleser sucht man indes vergebens. Der soll zwar im kommenden MacBook Pro kommen, schafft es aber nicht ins Re-Design des Mac mini.

Beim aktuellen Modell mit M1-Chip verzichtete Apple noch auf ein neues Design:

Mac mini mit Apple M1: Was steckt im kleinen Rechner?

Einen Terminplan für ein Release schuldet uns Prosser aber noch. Wir spekulieren mal: Frühestens im Spätherbst dürfte Apple den Mac mini 2021 vorstellen, eventuell aber auch erst viel später. Dann wird's wohl ein Mac mini 2022. Immerhin haben wir jetzt schon mal eine erste Vorstellung von der Umgestaltung des Mac-Winzlings.