Im Moment richten sich alle Blicke aufs MacBook Pro 2021, denn viele Kundinnen und Kunden würden allzu gerne lieber heute als morgen ihr Geld für ein neugestaltetes Apple-Notebook ausgeben. Stimmt der Bericht eines bekannten Apple-Insiders, könnte dazu alsbald schon Gelegenheit bestehen.

 

Apple

Facts 

Im April zeigte uns Apple den iMac 2021 und das iPad Pro 2021, schon im Juni könnte sich zu den Neuheiten nun das MacBook Pro 2021 hinzugesellen. Davon überzeugt ist Jon Prosser, der mit seinen bisherigen Ankündigungen nicht immer, aber doch oftmals richtig lag. Der bekannte Insider sagt ganz konkret die Vorstellung der neuen Apple-Notebooks für die WWDC voraus. Apples Entwicklerkonferenz startet in diesem Jahr am Montag, den 7. Juni 2021Keynote und Livestream wurden erst kürzlich bestätigt.

Apple-Insider sicher: MacBook Pro 2021 auf der WWDC am 7. Juni

Weitere Angaben macht Prosser begleitend dazu nicht, doch die Gerüchteküche ist eh schon voll an Informationen. Zuletzt versprach uns auch Mark Gurman von Bloomberg eine Vorstellung des neuen MacBook Pro 2021 im Sommer. Prossers Konkretisierung für den Juni würde dazu passen. Und auf was können wir uns freuen?

Aktuell ist das 13-Zoll-Modell mit Apple-Chip zu haben, noch mit Touch Bar:

Apple MacBook Pro (13 Zoll) mit Apple M1 vorgestellt

Das neue MacBook Pro 2021 soll ein gänzlich neues Design erhalten. Womöglich sind Anleihen an den neuen iMac 2021 nicht von der Hand zu weisen. Zwei Modelle soll es geben – 14 und 16 Zoll, jeweils mit Mini-LED-Bildschirmen, die Apple als XDR-Display bezeichnet. Im Inneren soll laut Gurman eine verbesserte Version des Apple M1 werkeln, der Chip besteht aus 10 Kernen (8 Hochleistungs- und zwei energieeffiziente Kerne) und wird noch mit einer Grafik komplettiert, die jeweils auf 16 beziehungsweise 32 Kerne zurückgreifen kann. Im Gegensatz zum aktuellen M1 kann der Arbeitsspeicher auf bis zu 64 GB aufgerüstet werden, bisher sind 16 GB das Maximum.

Bei den Anschlüssen gibt's für Nutzerinnen und Nutzer ein Déjà-vu, denn mit HDMI, einem SD-Kartensteckplatz und MagSafe sollen liebgewonnene Ports zurückkommen. Abschied nehmen muss man jedoch von der Touch Bar, die möchte Apple wohl beerdigen.

So oder so ähnlich könnte ein MacBook Pro 2021 am Ende mal ausschauen: 

Macht uns Apple vielleicht nur den Mund wässrig?

Unsere Einschätzung: Der neue iMac 2021 mit dem „alten“ M1 ist taufrisch, da will Apple kurz darauf schon einen weiteren Rechner mit einem besseren Chip zeigen – kann dies sein? Gut möglich, die Indizien und meist vertrauenswürdigen Quellen sprechen wohl dafür. Allerdings ist noch nicht gesagt, dass wir die beiden MacBook Pros auch gleich kaufen können. Wir erinnern mal kurz an den letzten Mac Pro und den iMac Pro. Beide Computer zeigte uns Apple jeweils im Juni auf einer WWDC, kaufen konnte man die dann aber erst zum Jahresende. Apple könnte sich auch beim MacBook Pro 2021 für diese Strategie entscheiden – zeigen ja, kaufen nein.

Für diese Vermutung sprechen Berichte der Brancheninsider von DigiTimes, die nämlich eine Massenfertigung für das 14-Zoll-Modell Ende des Jahres vorhersagten, beim 16-Zöller würde diese sogar erst Anfang 2022 erfolgen. Zur Erklärung: Auch Apple hat mit Produktionsproblemen und dem weltweiten Chipmangel zu kämpfen. Ergo: Eventuell macht uns Apple auf der WWDC nur den Mund wässrig, „reinhauen“ können wir aber erst Monate später.