Bei McDonald’s in Japan ist die Zukunft des Waschbeckens eingeläutet worden. Dort wird nicht nur Wasser umweltfreundlich gespart, sondern auch gleich das Smartphone desinfiziert. So werden nicht nur die Hände, sondern auch das Handy schnell wieder sauber.

 
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McDonald’s: Neues Waschbecken reinigt Handy

Wer in Tokio zu McDonald’s geht, kann vielleicht ein ganz besonderes Waschbecken entdecken. Hier lassen sich nicht nur die Hände, sondern auch gleich das Smartphone säubern. Neben dem Waschbecken ist ein Schlitz zu finden, in den das Handy einfach reingesteckt wird. Wenige Sekunden später taucht das Gerät wieder auf, nachdem es mit ultraviolettem Licht bestrahlt wurde. So wird die Oberfläche von Bakterien und Viren befreit (Quelle: Sho Sawada bei Twitter).

Wie das funktioniert, seht ihr hier:

Bislang ist das futuristische Waschbecken nur in einer einzigen McDonald’s-Filiale in Japan zu finden. Sollte die Smartphone-Wäsche gut bei Kunden ankommen, dann könnte der kleine Test auf mehr Filialen ausgeweitet werden.

Das Waschbecken mit Handy-Desinfizierung stammt vom Start-up Wota. Hier möchte man sich nicht mit ultraviolettem Licht begnügen, sondern das Wosh genannte Waschbecken selbst verfügt noch über weitere Funktionen. Wota zufolge kann auf einen Wasseranschluss verzichtet werden. Stattdessen wird auf Sensoren und künstliche Intelligenz gesetzt, um das Wasser wiederverwenden zu können. Ganze 98 Prozent, so das Start-up, lassen sich nach kurzer Aufbereitung erneut nutzen. Die Kostenersparnis soll bei 93 Prozent liegen.

Desinfektionsmittel lässt sich auch selbst herstellen, wie das Video zeigt:

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McDonald’s-Waschbecken: Steckdose reicht schon

Um das besondere Waschbecken verwenden zu können, braucht es laut Hersteller nur einen Stromanschluss. In der McDonald’s-Filiale ist das Waschbecken auch nicht auf der Toilette, sondern direkt im Essbereich aufgestellt worden.

Von der Idee ist nicht nur McDonald’s überzeugt, wie ein Blick auf die Investoren von Wota zeigt. Hier ist unter anderem der große Medienkonzern Softbank zu finden, der an vielen Unternehmen weltweit beteiligt ist. Allerdings gilt Softbank-Gründer Masayoshi Son, der reichste Mann Japans, auch als notorischer Risikoinvestor, bei dem längst nicht alles zu Gold wird, wo er sein Geld reinsteckt.