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Nach 9 Jahren: Google zeigt Apple, wie es richtig geht

Erinnert sich noch jemand an Google Glass? (Symbolbild) (© IMAGO / ZUMA Press)
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Google setzt in Zukunft volle Kanne auf KI – das machte der Konzern in der Entwicklerkonferenz Google I/O klar. Dabei stellte man auch mit Project Astra ein neues KI-Programm vor, das nicht nur auf einem Smartphone, sondern auch auf einer smarten Brille läuft.

 
Google
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Google zeigt Brille mit eingebauter KI-Assistentin

An die Google Glass werden sich wahrscheinlich nur noch Wenige erinnern. Die Kombination aus Brille und Mini-Computer erblickte erstmals 2012 das Licht der Welt und sollte als smartes Wearable für eine kleine Revolution sorgen. Doch der Erfolg blieb aus, sodass der Verkauf bereits 2015 wieder eingestellt wurde. Danach wurde noch eine zweite Version konzipiert, aber nur noch an Business-Kunden verkauft, bis man sich 2023 dazu entschied, auch hier den Stecker zu ziehen.

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Doch nun scheint sich Apple mit seiner Vision Pro doch noch einmal warm anziehen zu müssen. Denn Google zeigte während der jüngsten I/0 erstmals das neue Project Astra – ein KI-Programm, mit dem Nutzer in Echtzeit kommunizieren und sich austauschen können.

Das Besondere: Google präsentiert die Funktionsweise von Project Astra nicht nur auf dem Pixel 8 Pro, sondern zeigt, dass der KI-Assistent auch auf einer Brille läuft, die deutlich kompakter und alltagstauglicher als die Vision Pro aussieht.

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Die entsprechende Präsentation könnt ihr euch direkt hier anschauen:

Project Astra: Googles KI der Zukunft
Project Astra: Googles KI der Zukunft

Google räumt jedoch ein, dass es sich bei der Brille bislang nur um einen Geräteprototyp handelt. Ob die smarte Google-Brille mit KI-Unterstützung also jemals seinen Weg in den Handel findet, bleibt fraglich.

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Das hat Project Astra auf dem Kasten

Während der Präsentation ließ Project Astra die KI-Muskeln spielen. Das Programm kann in Echtzeit auf die Kamera und das Mikro des entsprechenden Endgerätes zugreifen und reagiert flott auf Anfragen und Eingaben.

Als die Anwenderin im Video etwa Project Astra dazu auffordert, sich zu Wort zu melden, wenn das Programm einen Gegenstand entdeckt, der für Sound sorgt, gibt es eine Antwort, als ein Lautsprecher ins Sichtfeld der Kamera kommt. Anschließend markiert sie auf dem Handybildschirm einen bestimmten Teil des Lautsprechers und fragte die KI, wie dieses Bauteil heißt. Project Astra antwortet prompt und korrekt.

Im weiteren Verlauf lässt sich die KI auch noch eine kreative Alliteration zum Thema Buntstifte einfallen, erklärt, wofür der Code zuständig ist, der auf dem Bildschirm eines Kollegen zu sehen ist und gibt Tipps, wie sich die Latenz zwischen einem Server und einer Datenbank reduzieren lässt (Quelle: Google-Blog).

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Ihr wollt auch mal KI-Assistenten wie ChatGPT und Co. ausprobieren, habt aber keine Ahnung, wo ihr anfangen sollt? Wir haben ein paar Beispiele für euch, die eure Kreativität bestimmt beflügeln werden:

Die Präsentation ist auf jeden Fall beeindruckend und zeigt, wie flexibel KI im Alltag in Zukunft eingesetzt werden kann. Vor allem die Integration in eine alltagstaugliche Brille wirkt wie der nächste logische Schritt. Ob Google diesen jedoch wirklich gehen wird, bleibt abzuwarten.

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