Trotz vieler Neuinfektionen und einer hohen Inzidenz im Teil-Lockdown haben sich die Politik auf besondere Regeln zum Umgang mit Kontakten an Weihnachten und Silvester geeinigt. GIGA klärt im Detail, was sich ab dem 23. Dezember 2020 ändert.

 

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Corona: Neue Regeln rund um Weihnachten

Während das Coronavirus weiter in so gut wie allen Teilen Deutschlands wütet, hat sich die Politik auf neue Regeln für die Weihnachtsfeiertage sowie Silvester verständigt. Demnach soll sich zwischen dem 23. Dezember 2020 und 1. Januar 2021 die maximale Anzahl der Kontaktpersonen ändern. Kinder unter 14 Jahren sind von den Sonderregelungen allerdings ausgenommen. Öffentliche Feuerwerke wird es an Silvester nicht geben, ein generelles Verkaufsverbot von Böllern wird aber bislang ausgeschlossen.

Konkret haben sich die Regierungschefs der Länder laut Spiegel auf eine Beschlussvorlage geeinigt, nach der es bundesweit einheitliche Kontaktregeln rund um Weihnachten und Neujahr geben soll. Persönliche Treffen sind ab dem 23. Dezember mit maximal zehn Personen möglich. Hierbei ist es nicht relevant, ob diese Personen aus verschiedenen Haushalten kommen. Zusätzlich zu den 10 Personen können Kinder kommen, solange diese nicht älter als 14 Jahre sind.

Um die Lockerungen rund um die Feiertage möglich zu machen, sollen die derzeit gültigen Vorgaben ab dem 1. Dezember verschärft werden. Statt Treffen mit bis zu 10 Personen zu erlauben, sollen private Zusammenkünfte nur noch mit maximal fünf Personen gestattet sein. Diese dürfen auch nur aus zwei Haushalten bestehen.

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Corona: Politik rät zu Selbstquarantäne

Um die jetzt vorgestellten Pläne auch tatsächlich zu ermöglichen, ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, Masken zu tragen und sich, soweit möglich, vor Weihnachten in Selbstquarantäne zu begeben. Es gehe jetzt darum, mögliche Infektionen mit Corona rund um die Feiertage so gering wie möglich zu halten, heißt es.

Auch deswegen überlegen nun manche Bundesländer, die Weihnachtsferien für Schüler vorzuziehen. Diese könnten schon am 19. Dezember beginnen. Unternehmen wird geraten, vom 23. Dezember bis 1. Januar Betriebsferien einzuführen oder auf Arbeit im Heimbüro zu setzen.