Jetzt geht das neue iPhone SE der dritten Generation in den Vorverkauf. Doch in einem Punkt schweigt sich Apple noch immer aus und behält ein kleines Geheimnis seit der Vorstellung für sich. Erfreulich: Das Rätsel bezüglich der Größe des Arbeitsspeichers wurde nun doch noch gelöst.

 
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Traditionell macht Apple nie offizielle Angaben zur Größe des Arbeitsspeichers im iPhone, auch beim iPhone SE 3 ist dies nicht anderes. Kein Wort dazu verlor der Hersteller beim zurückliegenden Event. So etwas finden wir dann immer erst später heraus, wenn Bastler und Experten die Geräte fachmännisch zerlegen. Jetzt konnte die wichtige Frage aber schon vorher beantwortet werden.

iPhone SE 3: Apple verbaut jetzt 4 statt nur 3 GB RAM

In Zusammenarbeit mit Entwickler Moritz Sternemann gelang es den Machern von MacRumors nun eine Antwort darauf zu finden. Demnach verfügt das iPhone SE 3 über 4 GB RAM, der Vorgänger musste sich noch mit 3 GB RAM begnügen (Quelle: MacRumors). Entdeckt werden konnte das entscheidende Detail in Zeichenketten innerhalb des Release Candidate von Xcode 13.3, der erst am Dienstag nach dem Apple-Event veröffentlicht wurde. Eine profunde Methode, die schon zuvor bei anderen iPhones und iPads die Frage der Arbeitsspeichergröße korrekt beantworten konnte.

Mehr Arbeitsspeicher bietet eine Reihe von Vorteilen. Nutzerinnen und Nutzer eines iPhone SE 3 profitieren beispielsweise so:

  • Foto- und Videoschnitt-Apps sind in der Lage mehr Ebenen für die Bearbeitung im Speicher zu halten.
  • Mehr Apps und auch Webseiten innerhalb von Safari können aktiv im Hintergrund verbleiben.

Apple verrät viel zum iPhone SE 3, nur zur Größe des Arbeitsspeichers schweigt sich der Hersteller offiziell aus:

iPhone SE 3: Apples neuer Smartphone-Einstieg

Apple verlangt höhere Preise

Bei Apple und Händlern lässt sich das iPhone SE 3 ab dem heutigen Freitag gegen 14 Uhr vorbestellen (bei Apple ansehen). Apple verspricht eine Auslieferung der Handys dann zum nächsten Freitag, dem 18. März 2022. Günstiger ist das neue Budget-Smartphone von Apple aber nicht geworden. Ab sofort verlangt der Hersteller 40 Euro mehr beim Basismodell – 519 Euro statt 479 Euro werden fällig. Dafür gibt’s dann auch noch wie zuvor nur 64 GB Speicher, aber wie wir jetzt wissen immerhin 4 GB RAM und bessere, weil längere Akkulaufzeit.