Die Arbeiten am Nachfolger des aktuellen MacBook Air schreiten voran. Zuletzt aber beunruhigte ein Bericht von Apple-Insider und -Experte Ming-Chi Kuo, demnach schafft es der neue M2-Chip nicht mehr ins Gehäuse des neuen Mobilrechners. Neueste Quellen widersprechen dem nun, Apple könnte es doch noch packen. Hoffnung macht sich breit.

 
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Update vom 11. März 2022: Nicht näher genannte Quellen der Kollegen von 9to5Mac widersprechen dem Insider und Experten Ming-Chi Kuo ausdrücklich, demnach soll das MacBook Air doch den neuen, in Entwicklung befindlichen M2-Chip erhalten – Apple könnte es also doch noch hinbekommen (Quelle: 9to5Mac). Der Rechner sei unter der internen Kennung „ J413“ in Arbeit und wird ganz bestimmt mit dem M2 ausgestattet, der basiert wiederum auf dem Apple A15. Die Konstruktion beinhaltet erneut 8 Rechenkerne, allerdings soll der M2 dann über 10 leistungsfähige Grafikkerne verfügen.

Ebenso noch immer in der Pipeline wäre gleichfalls ein MacBook Pro mit 13-Zoll-Display im altbekannten Design und M2-Chip. Spannend hier: Apple überlegt wohl, das „Pro“ wegzulassen und diesen Rechner einfach nur als „MacBook“ zu lancieren. Ein exakter Release-Termin für beide Mobilrechner wird nicht genannt. Von einer Vorstellung später im Jahr ist aber auszugehen.

Originalartikel:

Auf dem Apple-Event im März hielt sich Apple mit Neuigkeiten zu mobilen Macs zurück, allein der Mac Studio wurde zusammen mit dem Apple Studio Display präsentiert – ein sehr potenter Desktop-Computer mit optischen Anleihen an den Mac mini, aber mit einer klaren Profi-Ausrichtung. Doch das laufende Jahr wird uns auch noch Neuheiten bei den MacBooks bescheren. Heiß erwartet vor allem: Das MacBook Air 2022.

MacBook Air 2022: M1, doch kein M2 – Experte legt sich fest

Ming-Chi Kuo, einer der bekanntesten und zuverlässigsten Insider, widmet sich in der neuesten Vorhersage besagtem Rechner (Quelle: Ming-Chi Kuo via MacRumors). Er bestätigt zunächst eine Reihe schon bekannter Vermutungen aus der Gerüchteszene:

  • Komplett neues Design – flach und kantig, angelehnt ans MacBook Pro.
  • Mehr Farben, der iMac-Auswahl nicht unähnlich.
  • Kein Mini-LED-Bildschirm, dieses Feature bleibt den Pro-Modellen vorbehalten.

Und dann folgt die Hammernachricht, denn statt des lange vermuteten M2, soll doch tatsächlich noch immer nur ein Apple M1 im Gehäuse stecken. Also doch kein neuer Apple-Chip für den Luftikus unter den MacBooks? Kuo ist sich da sicher und wiederholt die Aussage gegenüber den Kollegen von MacRumors. Allerdings deutet er an, dass es sich dabei um eine modifizierte Version des bestehenden M1 handeln könnte. Ob damit dann ein M1 Pro gemeint sein könnte, bleibt unbeantwortet. Wäre aber eher unpassend, schließlich gehört der Chip doch schon dem Namen nach ins MacBook Pro, nicht ins MacBook Air.

Die letzte mobile Mac-Neuheit aus dem Hause Apple:

MacBook Pro mit M1 Pro & Max: Mehr Leistung, wenn man es sich leisten kann Abonniere uns
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Hier droht am Ende also eine dicke Enttäuschung, schließlich ging die Branche bisher fest vom Apple M2 aus, also dem Nachfolger des ersten hauseigenen Mac-Chips. Daraus könnte nun nichts werden und Kundinnen und Kunden müssten ihre Hoffnungen begraben.

So oder so ähnlich können wir mit dem MacBook Air 2022 rechnen:

Wie lange müssen wir auf Apples Vorstellung noch warten?

Und wann soll die Vorstellung erfolgen? Kuo spricht von der Massenproduktion des MacBook Air 2022 im späten zweiten Quartal oder aber halt im dritten Quartal des Jahres. Sprich im Sommer läuft die Produktion an. Zeigen könnte Apple den Rechner dann folgerichtig im Spätsommer oder Frühherbst – wir vermuten August oder September.