Nach der Vorstellung des neuen MacBook Pro richten sich die Blicke jetzt auf den Nachfolger des erfolgreichen MacBook Air. Apples Pläne werden jetzt immer mehr ersichtlich –  der „Luftikus“ mutiert zum kleinen Pro.

 
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Update vom 22. Oktober 2021: Der meist informierte Leaker Dylandkt bestätigt und konkretisiert einige der zuvor gemachten Aussagen zum neuen MacBook Air, welches ihm zufolge tatsächlich Mitte des nächsten Jahres vorgestellt werden soll. Er hat aber auch Neues zu berichten (Quelle: Dylandkt).

Ein weiterer angepasster Entwurf der Kollegen von MacRumors (Bild: MacRumors).

So soll es erwartungsgemäß nur USB-C-Anschlüsse geben, kein Thunderbolt oder HDMI. Dafür aber definitiv MagSafe. Lüfter gibt's keine, die Farben „borgt“ sich Apple vom iMac und das Design vom MacBook Pro. Jedoch wird das Air wesentlich dünner und leichter. Kleines Extra: Die Einfassungen und die Tastatur sind weiß und haben Funktionstasten in voller Größe.

Originalartikel:

Das neue MacBook Pro ist weitaus mehr als nur ein Update des bisherigen Rechners. Vielmehr erhalten Kundinnen und Kunden einen komplett neugestalteten Apple-Laptop und den bis dato schnellsten und wohl auch besten Mobilrechner aus Cupertino. Damit wachsen auch die Ansprüche und Erwartungen ans kommende MacBook Air 2022.

Apples Pläne fürs MacBook Air 2022: Notch, M2, MagSafe etc.

Die Kollegen von MacRumors haben sich die Mühe gemacht und alle aktuellen Meldungen und Gerüchte zum neuen MacBook Air zusammengestellt. Dabei herausgekommen ist ein ziemlich genaues Bild vom Nachfolger des meistverkauften Apple-Notebooks (Quelle: MacRumors). Mit was können beziehungsweise sollten wir besser rechnen?

  • Die Notch kommt: Das MacBook Pro macht es vor, das MacBook Air macht es nach. Die Notch (Display-Kerbe) hält auch beim Air Einzug. Wir dürfen uns dementsprechend auch auf ein paar Extra-Pixel beim Display freuen – mehr Platz für die Menüleiste und damit ebenso für Inhalte.
  • Mini-LED-Display: Apropos ... beim Bildschirm setzt Apple wie schon beim neuen MacBook Pro auf Mini-LEDs. Es dürfte also noch ein Stück heller und flüssiger werden, denn ProMotion (120 Hz) ist zumindest in dem Zusammenhang vorstellbar.
Das keilförmige Design gehört der Vergangenheit an, wie im Entwurf zu sehen (Bild: MacRumors).
  • Der Keil verschwindet: Das typische keilförmige Design, welches seit dem ersten Modell im Jahr 2008 existiert, soll nicht mehr fortgesetzt werden. Am Ende dürften wir wohl eine extrem dünne Variante des neuen MacBook-Pro-Designs bekommen.
  • Mehr Farben: Äquivalent zum neuen iMac, werden fürs MacBook Air eine Anzahl neuer Farben erwartet. Ein grünes oder blaues Apple-Notebook? Gab es zuletzt mit dem iBook bis ins Jahr 2001 und vielleicht bald schon wieder im Jahr 2022.
  • Neuer Prozessor: Den neuen M1 Pro beziehungsweise M1 Max sollten wir lieber nicht fürs Air erwarten. Stattdessen plant Apple mit dem direkten Nachfolger des M1. Entwickelt wird der M2 derzeit unter dem Codenamen „Staten“. Der soll nicht mehr Rechenkerne als der M1 haben, dennoch aber grundsätzlich leistungsfähiger sein. Bei der Grafik soll der Chip ebenso zulegen und dafür dann 9 bis 10 GPU-Kerne besitzen.
  • MagSafe kehrt zurück: Der neue MagSafe-3-Anschluss für eine magnetische Arretierung beim Aufladen des MacBooks bleibt dem Pro-Modell nicht vorbehalten. Auch das MacBook Air wird in Zukunft wieder sicher mit Strom betankt und muss nicht fürchten, von unvorsichtigen Nutzern mit einem zu fest angeschlossenen Kabel in den Abgrund zu stürzen.

Einige Details des neuen MacBook Pro (im Video) werden wir auch im neuen MacBook Air sehen:

MacBook Pro mit Apple M1 Pro und M1 Max

Release des neuen Apple-Notebooks

Bleibt noch die Frage nach dem Release. Ursprünglich versprachen Meldungen eine Vorstellung noch im Jahr 2021. Doch von dieser Vorstellung müssen wir uns eher verabschieden. Gegenwärtige Planungen gehen frühestens von Mitte 2022, vielleicht aber auch erst Herbst aus. Insofern: Noch genügend Zeit etwas Geld zu sparen. Höchstwahrscheinlich wird Apple nämlich das neue MacBook Air als „bessere“ Alternative zum aktuellen Modell positionieren. Dieses dürfte noch weiterhin erhältlich sein, um einen günstigen Einstieg zu garantieren.