Mit dem kommenden iPad Air 5 steht bei Apple ein überraschender Kurswechsel an. Neuesten Meldungen zufolge wird das Tabet nämlich nicht wie erwartet Apples A15-Chip beinhalten, sondern stattdessen echte Profi-Leistung spendiert bekommen.

 
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Äquivalent zum iPad mini 6 ging man bisher davon aus, dass auch das neue iPad Air 5 über Apples A15-Chip verfügen wird. Dem widerspricht jetzt aber ein neuer Bericht. Ab sofort geht man von Apples M1 aus, derselbe Chip, der schon jetzt im iPad Pro und natürlich einer Reihe von Macs zu finden ist (Quelle: 9to5Mac).

iPad Air 5 mit M1 statt A15: Wendepunkt für das Apple-Tablet

Dies kommt einem Kurswechsel gleich, denn bisher war der damit verbundene Leistungssprung dem iPad Pro vorbehalten. Eine enorme Aufwertung für das iPad Air, was damit noch ein ganzes Stück mehr in die Profi-Richtung driftet. Man muss sich den Leistungsvorteil noch mal vergegenwärtigen: Der M1, obwohl älter als der A15, ist dennoch 50 Prozent schneller als der aktuellste A-Chip und 70 Prozent schneller als der A14, der bisher im Air seine Arbeit verrichtet.

Vorgestellt wurde der M1 bereits zusammen mit MacBook Pro und Air Ende 2020:

Der Apple M1 – Technik des Intel-Killers erklärt

Begründet ist dies im Chip-Design. So verfügt der A15 über 5 Rechen- und 5 Grafikkerne. Der M1 jedoch trumpft im Vergleich nochmals deutlich auf – 8 Rechen-und 7 Grafikkerne plus 8 GB Arbeitsspeicher im iPad Pro. Dieses Leistungspaket wandert nun also ins iPad Air. Doch warum?

Warum macht Apple so etwas?

Darüber kann man nur spekulieren, vielleicht will Apple das iPad Air endgültig als MacBook-Alternative für eine breite Masse etablieren. Genügend Unterschiede abseits des Prozessors existieren ja dennoch zum iPad Pro – ProMotion-Display, Kamera, Face ID. Auch dürfte das iPad Pro demnächst mit dem Apple M2 einen noch besseren Chip erhalten und sich so wieder stärker auch in diesem Punkt unterscheiden.

Ob aber Apple tatsächlich den proklamierten Kurswechsel vornimmt, werden wir auf dem Apple-Event am 8. März erleben – Punkt 19 Uhr geht's los. Erwartet werden ferner das iPhone SE der dritten Generation, ein neuer Mac und ein günstiges Display für selbigen.